Wichtig, so Bernhard Roth, sei es, dass das Schiff auf gutem Kurs gehalten wird. Dafür sei nun der neue Steuermann, Markus Till, zuständig. Kreiscaritasgeschäftsführerin Angelika Ochs sprach bei einem Pressegespräch von einem qualifizierten Team, das man nun wieder parat habe und das die notwendige Hilfestellung bieten kann. Das neue Team nimmt übrigens am 1. Januar seine Arbeit auf.

In die Fußstapfen von Billy Roth könne keiner treten, immerhin seien 34 Jahre Berufserfahrung eine lange Zeit. "Wer in die Fußstapfen tritt, kann nicht überholen!", fügte schelmisch Billy Roth ein und meinte, dass jeder seinen eigenen Weg gehen müsse. "Bernhard Roth aber auf jeden Fall tiefe Spuren hinterlassen", fügte die Kreiscaritasgeschäftsführerin an, bevor sie das neue Team vorstellte.

Markus Till ist ein gebürtiger Bad Neustädter und kennt den Kreiscaritasverband aus früheren Zeiten. Er war hier nämlich als Diplom-Pädagoge aktiv. Zuletzt war er im Kinderdorf Riedenberg aktiv. Hier konnte er, wie er selbst sagte, weitere Erfahrungen im stationären Bereich sammeln, die ihm nun auch als Leiter der Erziehungsberatungsstelle zugute kommen. Letztendlich sind diese hervorragend einsetzbar für sein neues Amt in der Familientherapie der Erziehungsberatung des Kreiscaritasverbandes Rhön-Grabfeld.

Mehrere Neuzugänge

Markus Till als Nachfolger Bernhard Roths ist übrigens nicht der einzige Neuzugang beim Kreiscaritasverband Rhön-Grabfeld. Kreisgeschäftsführerin Angelika Ochs zeigt beim Pressegespräch in die Runde und verweist auf Julia Eckardt. Die 30-Jährige wird künftig Ansprechpartnerin in der Erziehungsberatungsstelle sein. Gebürtig ist sie aus Rappershausen und wohnt heute in Bad Neustadt. Studiert hat sie Psychologie und war für fünf Jahre in der Akutabteilung der psychosomatischen Klinik in Bad Neustadt tätig. Hier hat sie eine Ausbildung in systemischer Therapie absolviert.

Schon seit 1989 mit dabei

Zum neuen Team gehört auch die Diplom-Sozialpädagogin Sylvia Pflaugner. Die 37-Jährige ist bereits seit Oktober in der Erziehungsberatungsstelle eingesetzt. Auch sie hat besondere Qualifikationen und bringt Erfahrungen aus der Erziehungsberatung und dem Netzwerk für soziale Dienste in Bad Königshofen mit in den Landkreis Rhön-Grabfeld. Eine der Dienstältesten in der Erziehungsberatung ist die 51-jährige Diplom-Sozialpädagogin
Helga Leifer. "Ich arbeite hier im Kreiscaritasverband schon seit 1989 und bin, wie es scheint, die älteste und dienstälteste im neuen Team." Seit 1998 ist sie in der Erziehungsberatung eingesetzt.

Kreiscaritasgeschäftsführerin Angelika Ochs verweist dann darauf, dass der Bereich Sozialpädagogische Familienhilfe eng mit der Erziehungsberatunsstelle im Kreiscaritasverband zusammen arbeitet. Hier gehört nun Franziska Abert zum neuen Team. Die 23-Jährige hat eine Ausbildung im Bereich Pädagogik und Sonderpädagogik. "Hier kann ich nun meine Erfahrungen einbringen." Letztendlich ist auch Diplom-Rehabilitationspädagoge Thomas Grimm im neuen Team. Bereits seit Juni vergangenen Jahres ist er im Kreiscaritasverband Rhön-Grabfeld aktiv. Kinder, die durch die Teilleistungsstörungen Legasthenie und Dyskalkulie von Behinderung bedroht sind, sind sein Bereich. Thomas Grimm ist Rollstuhlfahrer und daher oftmals auch ein, wie Angelika Ochs betonte, "vorbildliches Beispiel", auch in schwierigen Lebenssituationen nicht aufzugeben, sondern sich zu verwirklichen.