Wenn das Kloster Kreuzberg zum Adventsmarkt einlädt, dann wird die Stille Zeit vor dem Weihnachtsfest für drei Tage unterbrochen. Der Schnee, der pünktlich zur Eröffnung des Adventsmarkt fiel, sorgte am Kloster für eine romantische, vorweihnachtliche Stimmung. Trotz der vielen Menschen, die den Adventsmarkt besuchten, herrschte aber auch eine gemütliche und familiäre Atmosphäre.

Neben dem Markttrubel gab es auch die Möglichkeit, sich zur Besinnung und inneren Einkehr zurückzuziehen, um sich bewusst auf die Adventszeit einzustimmen, denn die Zeit der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest hat ja gerade erst begonnen. Wer sich von dem Markttrubel zurückziehen und adventliche Stille genießen wollte, konnte das in der Klosterkirche tun, bei einem Spaziergang durch den Wald oder mit einem Besuch im Bruder-Franz-Haus um die Krippenausstellung zu besichtigen.

Weder Kitsch noch Plunder
Der Adventsmarkt am Kreuzberg ist ein Markt, bei dem man Kitsch und Plunder nicht findet. Bruder Johannes Matthias achtet Jahr für Jahr darauf, dass ein hochwertiges Angebot vorherrscht, mit kunstgewerblichen und handwerklichen Produkten aus der Region. Und das wissen die Besucher zu schätzen, zieht der Adventsmarkt danke seines guten Rufes in der Region laut Bruder Johannes Matthias doch gut 10.000 Besucher an.

Der Freitag Nachmittag ist den Besuchern vorbehalten, die gezielt einkaufen und genießen wollen, denn am Samstag und Sonntag gab es teilweise kein Durchkommen mehr. Eng ist es in den Gasträumen, in denen die Aussteller ihre Waren präsentieren. Die Kälte und das Schneetreiben ließ die Menschen in den Innenräumen Schutz suchen. Doch auch im Klosterhof ließ es sich unter den Heizstrahlern gut aushalten, doch Mütze und Handschuhe durften nicht fehlen.