Hierzu hatten der der Kirchenchor St. Antonius, die Feierabendsänger, der Kinderchor, die Wäissebrönner Blechbläser, Familie Fuß, Mathias Abert und Matthias Vorndran sowie Susanne und Wilhelm Fuß und Pastoralreferentin Gabriele Michelfeit eingeladen. Die musikalische Gesamtleitung oblag Daniela Wagner.

In der Begrüßung ermunterte Pastoralreferentin Gabriele Michelfeit die Besucher, sich auf die Gestaltung des Konzertes einzulassen. "Licht in der Dunkelheit - das ist eine der Ursehnsüchte der Menschen." Licht anzünden in der dunklen Jahreszeit, um die Dunkelheit zu überwinden, den Lichtstreifen am Horizont sehen in scheinbar auswegloser Situation, das Licht am Ende des Tunnels erkennen nach langer Durststrecke: "Menschen können ein Lichtblick sein, wenn sie uns bestehen und guten Rat geben." Und schließlich das ewige Licht leuchten lassen nach der Dunkelheit des Todes. "Wir allen kennen den Wunsch nach Licht in Zeiten der Dunkelheit." Die Sehnsucht "Licht im Dunkel" kam im ersten Teil des Konzertes zum Ausdruck. Ausgangspunkt war die Dunkelheit und die erwartungsvolle Stille, oder wie der Chor besang "Die Nacht ist vorgedrungen."

Der Weg zum Licht

Mit dem ersten Advent beginne der Weg zum Licht, erklärte Michelfeit, symbolisiert durch die Farbe violett, die das Schwarz der Nacht hinter sich lasse und natürlich durch die erste Kerze, die am Adventskranz entzündet wurde. Eingeladen waren die Besucher, sich mit dem Musikern und Sängern auf den Weg nach Weihnachten zu machen, hin zum Licht aus der Krippe.

Gegenseitige Ermutigung hierzu sollte das gemeinsam gesungene Lied "Mache dich auf und werde Licht" sein, das von Matthias Vorndran an der Orgel begleitet wurde. Es folgte "Psalm Prelude", ebenfalls von Matthias Vorndran an der Orgel vorgetragen. Mit "Licht der Liebe" und "Ja, dann ist Advent", griff der Kinderchor das Thema "Werde Licht!" auf.

Die zweite Station trug die Farbe Grün, Zeichen der Hoffnung. "So sind gerade in der Winterzeit immergrüne Zweige ein Zeichen der Hoffnung. Sie begleiten uns oft durch den Advent, gebunden zum Adventskranz", erinnerte Gabriele Michelfeit. Das Konzert setzte Gerhard Kirchner an der Zither fort, mit den Stücken "Am Kamin" und "Sehnen nach Natur", zwei Stücke, die dazu einluden, die Gedanken einmal schweifen zu lassen und auf die eigenen Hoffnungen, Wünsche und Sehnsüchte zu schauen.

Feierabendsänger und Kirchenchor

Die Feierabendsänger postierten sich vor dem Hochaltar und beteiligten sich am Konzert mit "Es kommt ein Schiff geladen" und "Ave Maria". Es folgte der Kirchenchor mit "Stimmet Hosianna an", einer Kantate zum Advent. Gabriele Michelfeit erzählte die heitere Geschichte "Wie Joschi zu seinem Meerschweinchen kam" und schließlich spielte die Familie Fuß adventliche Hausmusik.

Um die Verheißung ging es im dritten Konzertteil und dem Blick auf Johannes den Täufer, der im Lukasevangelium das Kommen des Erlösers verheißt und die Menschen mahnt, sich auf diese Ankunft vorzubereiten, indem sie ihr Leben überdenken und umkehren. "Wenn für uns die Verheißung des Täufers auch heute noch gilt, dann aber genauso auch sein Ruf zur Umkehr", stellte Michelfeit klar. Mahnung und Verheißung, diese Kombination drücke sich auch in der ungewöhnlichen liturgischen Farbe des 3. Adventssonntags aus, die an manchen Orten noch getragen wird: rosa. Rosa sei die Aufhellung von violett, der üblichen Farbe im Advent und es soll schon ein wenig von dem Licht der Freude durchscheinen lassen, die mit Weihnachten auf die Menschen zukomme.

Musikalisch ging es weiter mit dem Kirchenchor und "Ich bin eine Stimme eines Rufers", dem Kinderchor, Susanne Fuß an der Panflöte und Wilhelm Fuß an der Orgel mit dem "Largo" von Händel. Und schließlich ging es im vierten Teil um den Glauben mit "Selig, die glauben". Alle Symbolik des Advents spreche nicht zu den Menschen, alle Worte des Advents seien sinnlos, wenn eines fehle: der Glaube. "Und es ist in unserer Zeit wahrhaftig nicht immer leicht, ein Glaubender oder eine Glaubende zu sein. Ja, wir können wirklich sagen: Selig, die glauben", sagte Michelfeit.

Orientierung hilft

Manchmal sei es eine Hilfe, sich an Menschen orientieren zu können, die Vorbild im Glauben sind: Menschen aus der direkten Umgebung oder auch Heilige. Maria, auch genannt die Mutter aller Glaubenden, kann so ein Vorbild sein. Für sie stand die vierte Symbolfarbe: blau, die folgende Betrachtung und Bitte. "Begleite uns hin zur Krippe, Maria, damit wir mit offenem Herzen deinen Sohn empfangen und er so auch durch uns in die Welt kommen kann."

Musikalisch ging es mit Mathias Abert an der Orgel und dem Präludium C-Dur von Johann Sebastian Bach weiter, den Feierabendsängern und mit den Wäissebrönner Nachwuchs-Blechbläsern, die von der Empore das Medley "Rock in the mountains" erklingen ließen. Der Kirchenchor sang unter Begleitung von Gerhard Kirchner an der Zither "Rorate! Ach tauet, ihr Himmel".

Am Ende des Konzertes war es an Gerhard Kirchner, allen Akteuren zu danken, vor allem den Kindern galt sein Dank. "Ihr seit eine echte Bereicherung für die Gemeinde", so Kirchner und hoffte, dass die Konzertbesucher viele Impulse für gelungene Adventstage mit nach Hause nehmen können. Segenswünsche für eine gelungene Adventszeit gab die angehende Gemeindereferentin Petra Strauß den Besuchern mit auf den Weg.