"Es ist im wahrsten Sinn des Wortes unsere Mustersparkasse", sagt Direktor Georg Straub (Bad Neustadt) bei einer Besichtigung auf der Baustelle der neuen Sparkasse in Bad Königshofen.

Gebietsdirektor Peter Lindemann zeigte sein neues, geräumiges und helles Büro, aber auch die verschiedenen Räumlichkeiten für die verschiedenen Beratungsmitarbeiter. Zwölf Beraterzimmer wird es geben. Ein Farbkonzept liegt ebenfalls vor, in dem sich die Farben der Sparkasse wieder finden. "Sie werden allerdings nicht zu aufdringlich sein", betont Direktor Georg Straub und verweist dabei auf den Außenbereich. "Hier haben wir uns sehr viele Gedanken gemacht, damit unser Logo auch farblich korrekt zur Wirkung kommt."
Der Kunde, der den Eingangsbereich betritt, findet dort, wie gewohnt die Geldautomaten und die Kontoauszugsdrucker. Er trifft dann aber direkt auf den freundlich und hell gestalteten Servicebereich. Blickfang wird dort eine große, mit LED hinterleuchtete Landkreiskarte sein, auf der die einzelnen Geschäftsstellen sowie die Hauptbank in Bad Neustadt zu sehen sind. In Bad Königshofen wird ein rotes Licht auf den Standort im Grabfeld verweisen.
Für Direktor Georg Straub ist es nach wie vor der richtige Schritt, die Sparkasse in Bad Königshofen neu zu bauen und gleichzeitig den modernsten Erkenntnissen anzupassen. "Ich bin mir sicher, dass der Standort hier im Grabfeld der Mittelpunkt ist und bleiben wird und da müssen wir als Sparkasse präsent sein."
Die Sparkasse Bad Neustadt feiert in diesem Jahr ihr 175-Jähriges Bestehen und da wird Neubau in Bad Königshofen und die Eröffnung ein Highlight sein.
Natürlich ist der Neubau der Sparkasse senioren- und behindertengerecht. Die Kasse ist über einen kleinen Flur zu erreichen. Die Besonderheit dort: Sie kann durch eine Glastüre im Kundenbereich geschlossen werden. "Wenn zum Beispiel größere Einzahlungen oder Abhebungen sind, oder der Kunde es nicht möchte, dass andere dazu kommen", sagt der Gebietsdirektor.
Im ersten Obergeschoss der neuen Sparkasse ist eine Wohnung vorhanden, außerdem ein großzügiger Schulungs- und Personalraum, eine kleine Küche und Sozialräume, sowie eine Terrasse. Die Wohnung war den Verantwortlichen wichtig, um jemand, wie bisher, im Haus zu haben, "der auch ab und einmal ein Auge auf die Sparkasse wirft, Haus und Hof sozusagen im Blick hat."
Natürlich sind entsprechende Parkplätze vorhanden, wobei die Einfahrt wie bisher beibehalten wird. Die neuen Parkplätze werden übrigens breiter als die bisherigen sein und natürlich gibt es eine eigene Parkmöglichkeit für Behinderte.
Wenn die neue Sparkasse im Oktober ihre Pforten öffnet hat zunächst die Bevölkerung die Möglichkeit zur Besichtigung bei einem "Tag der offenen Tür", sagt Direktor Georg Straub. Erst danach findet der Umzug von der bisherigen "Behelfsparkasse" statt. H. Friedrich