1500 Euro haben Josef Krause, Karin Weber sowie Stefan Koch und Tamara Büchs, als Vertreter der Musikkapelle Unsleben an Pfarrer Dr. Andreas Krefft für sein afrikanisches Spendenprojekt "Abana Baseka - lachende Kinder" übergeben.

Die Musikkapelle Unsleben spielte anlässlich des Patroziniums in den Jahren 2015 und 2016 jeweils ein Standkonzert zu Gunsten von Abana-Baseka. Der Erlös wurde privat aufgestockt durch Josef Krause, den musikalischen Leiter der Musikkapelle Unsleben, und Karin Weber. Das Geld soll für die berufliche Ausbildung von Jean Marie Vianney Nubahimana, einem 20 Jahre alten jungen Mann aus dem Projektdorf Gahunga, verwendet werden. "Jean Marie wird ein Schreiner", sagte Pfarrer Dr. Krefft und dankte allen Musikern der Musikkapelle Unsleben sowie Josef Krause und Karin Weber für die Unterstützung. "Er wird der erste ausgebildete Schreiner in Gahunga sein." Jean Marie Vianney Nubahimana hat bereits eine schulische Grundausbildung, doch die Finanzmittel für die berufliche Ausbildung haben bisher gefehlt.
"Es ist ein großes Glück für den jungen Mann, dass er nun weiter lernen darf. Er hat super Noten, er wird die Schreinerei in Gahunga mit aufbauen", so Pfarrer Dr. Krefft. Im November werde er selbst nach Ruanda fliegen und in Gahunga auch den jungen Mann treffen. "Ich werde ihm eure Grüße und Verbundenheit übermitteln", versprach er.
Als Stefan Koch hörte, wie die Gelder verwendet werden sollen, beschloss er spontan 200 Euro dazuzugeben — für die Anschaffung von Schreinerwerkzeugen.
Dass die Geschichten der jungen Menschen bekannt seien, dass Pfarrer Dr. Krefft sie in Gahunga besucht, das ist für Josef Krause der große Vorteil des Projektes "Abana Baseka".
"Wir können sicher sein, dass unsere Gelder direkt ankommen. Der persönliche Kontakt ist sehr wichtig. Wir wünschen uns, dass der junge Mann es gerne annimmt und etwas daraus macht."
Zudem ist Josef Krause überzeugt, dass das Konzept von "Abana Baseka": Hilfe zur Selbsthilfe, sinnvoll und richtig ist. "Wir unterstützen die Menschen in ihrem Heimatland, damit sie im eigenen Land etwas aufbauen können und nicht flüchten müssen." me