Der Landkreis Rhön-Grabfeld hat sich erfolgreich um die Finanzierung der "Kommunalen Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte" durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung beworben.

Am 1. April hat die Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte, Jurgita Groß, ihre Arbeit in der Stabsstelle Kreisentwicklung im Landratsamt Rhön-Grabfeld aufgenommen. Sie bringt viele Erfahrungen im Berufsbildungsbereich sowie in der Beschulung von Flüchtlingen und anderer Zuwanderer mit.
Die Stelle wird als zweijähriges Projekt zu hundert Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.
Die Kernaufgabe der Koordinationsarbeit wird sein, die Vielzahl der kommunalen Bildungsakteure zu vernetzen sowie die Bildungsangebote und Bildungsbedarfe vor Ort aufeinander abzustimmen. Zusätzlich soll Transparenz über die Bildungsangebote für Neuzugewanderte im Landkreis geschaffen werden und für alle Bildungsinteressierten zur Verfügung gestellt werden. Deshalb wird Jurgita Groß zunächst Kontakte zu allen relevanten Bildungsakteuren herstellen und die bestehenden Bildungsangebote für Neuzugewanderte erfassen. "Bildung ist der Schlüssel zur Integration. Der Landkreis möchte mit der Koordinationsarbeit zum Gelingen der Integration der hier lebenden Neuzugewanderten beitragen", so Landrat Thomas Habermann. Die Bildungskoordinatorin ist erreichbar unter Tel.: 09771-94 431 oder per E-Mail unter jurgita.gross@rhoen-grabfeld.de. Ilona Sauer