Beim Antreiben der Amaryllis benötigt die Zwiebel der prächtigen Pflanze nur sehr wenig Feuchtigkeit. Erst wenn sich der Blütenschaft etwa 15 Zentimeter hoch ist, darf etwas mehr Wasser gegeben werden. Wird die Gießmenge zu früh verstärkt, kommt es zur übermäßigen Blattbildung, die zur Folge hat, dass die Blüte "stecken" bleibt.

Amaryllen werden jetzt zur Herbst- und Winterzeit auch gern als Schnittblumen genommen. Mit ihren hohlen Stängeln sollten sie nicht zu tief ins Wasser gestellt werden. Es reicht ein circa 5 cm Wasserstand aus. Sonst bildet sich in dem nassen Bereich am Stängel leicht Fäulnis. Dadurch wird die Aufnahme der Feuchtigkeit behindert. Deshalb ist ein mehrmaliges schräges Anschneiden am Stängelgrund erforderlich. Dadurch wird auch die übermäßige Länge des Stieles genommen, die kleine Vasen zum Umkippen bringen kann.

Wenn man einen Teelöffel voll Zucker mit in das Vasenwasser gibt, wird die Haltbarkeit der Schnittblumen erhöht. Durch einen Kupferpfennig(Cent) bleibt das Wasser sauber. Die geringen Mengen von Kupfer, die von dieser Münze freigesetzt werden, können Fäulnisbakterien bekämpfen.