Am Kloster von Vierzehnheiligen sahen die Besucher am Weihnachtsmarkt eine Anpflanzung von winterharten Alpenveilchen. Sie wirken so zierlich und zerbrechlich, dass man ihnen nicht zutraut, Schnee und Eis zu trotzen. Die Alpenveilchen können sich oberhalb des Klosters unter Laubgehölzen ausbreiten. Die Blüten erscheinen je nach Wetterlage ungefähr im Januar und werden dann zusammen mit den aparten immergrünen Blättern zu einem wunderbaren Anblick in einer sonst meist trüben Jahreszeit.

Auch in vielen Gärten hat sich das winterharte Alpenveilchen im Schutz von Laubbäumen und Sträuchern in unserer Region ausgebreitet. Besonders wichtig ist für sie eine warme und lockere Decke aus Laub. Noch sind die winterharten Alpenveilchen ein Geheimtipp für schattige Lagen. Sie bilden mit der Zeit ganze Blätter- und Blütenteppiche.