Für das biologische Gleichgewicht im Garten ist es sinnvoll, Stängel von Stauden wie Phlox oder Pfingstrosen stehen zu lassen, da in diesen viele Nützlinge überwintern. Außerdem können dann die Pflanzenteile, die im Boden sind, besser ausreifen. Es ist ein größerer Schutz im Winter gegeben, wenn nicht alles Verblühte radikal entfernt wird.

Die Fruchtstände von Herbststauden wie Herbstastern, Karden und Sonnenbraut, Fette Henne, Sonnenhut und Königskerzen bilden beim ersten Frost nicht nur eine dekorative Kulisse, sondern halten auch für Vögel noch nahrhafte Samenkörner bereit.

Winterspeisezwiebeln

Der Winterspeisezwiebelanbau kann man bis zum 5. Oktober durch Steckzwiebeln erfolgen. Sie werden in ein nicht zu nährstoffreiches Beet in gelockerten Boden gesteckt. Sie sollten zum Schutz vor Kälte, im Gegensatz zu Sommerzwiebeln, mit circa 5 cm mit Erde bedeckt sein.

Die Zwiebeln sind im April bis Mai des nächsten Jahres reif. Bekannte Sorten sind "Radar", "Presto" und "Romy".

Frühlingsboten anpflanzen

Für die Pflanzung der zeitigen Frühlingsboten wie Schneeglöckchen oder Märzenbecher ist es höchste Zeit. Es sollte unbedingt auf frische Pflanzware geachtet werden, da die kleinen Zwiebeln sehr schnell eintrocknen. Diese sind nach dem Kauf so schnell wie möglich zu pflanzen. Auch für Narzissen ist es besser, wenn sie etwas früher in den Boden kommen, als andere Zwiebelblumen.