Auf eine Gründüngung braucht man bei Beeten, die jetzt erst abgeerntet werden, nicht zu verzichten. Winterroggen, -wicke oder -weizen wächst noch zu einer grünen Pflanzendecke heran, wenn er Anfang Oktober gesät wird. Voraussetzung dabei ist aber, dass die Kälte in diesem Jahr nicht extrem früh kommt. Die Pflanzen bleiben über Winter stehen und sorgen für eine Lockerung des Bodens.

Kleine Mengen an Samen bekommt man leicht im Reformhaus oder Bioladen. Im Frühjahr, 2 bis 3 Wochen vor der neuen Gemüseaussaat, wird die winterharte Pflanzendecke oberflächlich in das Beet eingearbeitet. Dort verrottet sie, bevor die Gartensaison beginnt. Besonders auf leichten, sandigen oder humosen Böden bewährt sich eine Gründüngung mit winterfesten Pflanzen. Ihre Wurzel halten Nährstoffe fest und behindern die Verschlämmung der Erde.

Bei leichten Böden ist es auch möglich, die Beete lediglich mit der Grabgabel aufzulockern und anschließend die Fläche mit einer wärmenden Mulchschicht aus Grüngut über Winter zu versehen. Bei schweren Böden ist es aber besser, im Herbst umzugraben, damit durch die Sprengwirkung des Frostes eine Lockerung entsteht.