Natürlich verrotten die Blätter sehr schlecht, da sie, ähnlich wie Eichenblätter, eine hohe Gerbsäure in sich haben. Eine schnelle Verrottung könnte stattfinden, wenn man mit dem Rasenmäher über die Blätter fährt. Dabei werden sie noch mit Gras vermischt. Dann würde die Kohlenstoff- und Stickstoffkomponente für eine gute Verrottung stimmen. Obendrein werden die Blätter zerkleinert.

Eine andere Möglichkeit wäre, die Blättern in einer Ecke zu einem Haufen aufzuschlichten und vorverrotten zu lassen. Sie eignen dann später als Mulchmaterial für säureliebende Pflanzen wie z.B. Hortensien und Rhododendron. Ein Laubhaufen zusammen mit Reisig im unteren Bereich würde dem Igel ein wunderbares Versteck bedeuten. Damit die Blätter nicht davon wehen, kann man etwas Erde darüber schütteln.