Spärliche Tulpenblüte vor kargem Hintergrund dieses kalten Bamberger Frühlings: perfekt, um die Foto-App "Prisma" zu testen. Melina-Maria Münchow, 23 Jahre alt, und Annika Seidel, 20, beide Werkstudentinnen im Zeitungshaus, knipsen mit dem Tablet ein paar einsame Frühlingsblüher. Sie laden die App herunter und schauen, was sich damit aus den Fotos machen lässt.


Vom Foto zu einem "Kunstwerk": ein Garten wie gemalt

Annika Seidel sagt, es mache Spaß, dabei zu sehen, wie sich das Bild verändert, "von einem normalen Foto zu einem Kunstwerk". Wie die Studentinnen mit den Blumenbildern experimentieren, wird von Volontärin Jennifer Brechtelsbauer gefilmt.


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Bildbearbeitung mit Filtern - von Comic bis Picasso

Die Auswahl des passenden Filters findet Annika Seidel am schwersten. Comic oder van Gogh? Kandinsky, Franz Marc oder Andy Warhol, Picasso, Roy Lichtenstein oder Mondrian - es gibt eine Menge Varianten, um die Bilder im Stil bekannter Künstler und Kunstrichtungen zu verfremden. "Der Filter braucht auch einige Sekunden, um zu laden", sagt Annika Seidel. Deshalb dauert dieser Teil am längsten. Melina-Maria Münchow erklärt, dass sich die paar Sekunden "für den ungeduldigen Smartphone-Nutzer" im Vergleich zu Anwendungen wie Instagram etwas länger anfühlen. "Der gesamte Prozess von der Aufnahme des Fotos bis zum abgesicherten Ergebnis benötigt allerdings nur wenige Klicks."

Leser können ihre Gartenfotos auch in der inFrankenPix-App in der Kategorie "Mein Garten" hochladen.


Zusammenfassung: Die App Prisma in drei Schritten

1. Fotos können hochgeladen oder direkt mit "Prisma" geschossen werden. "Die App erklärt sich wirklich jedem von selbst", sagt Melina-Maria Münchow. Innerhalb weniger Tage landete Prisma vergangenes Jahr auf Platz eins der am häufigsten heruntergeladenen Gratis-Apps. Über den Umgang mit Datenschutz und Rechten an den Fotos sollten sich Nutzer aktuell informieren.

2. Filter auswählen: Zwischen manchen besteht Ähnlichkeit, aber die Studentinnen fanden auch extrem unterschiedliche. "Man kann sehr viel aus seinen Fotos rausholen und eher langweilige Blumenfotos zu etwas Besonderem machen!", sagt Annika Seidel. Wirkt der Filter übertrieben, kann man ihn mit einem Wisch stufenlos herunterschrauben.

3. Jeder Filter wirkt entsprechend der Aufnahme (abhängig von Farben, Kontrasten und Detailvielfalt des Fotos) verschieden. Das Ergebnis ist oft faszinierend und vielseitig nutzbar: als Poster, Postkarte - oder einfach zum Angeben.