Topfpflanzen umgeben unser Zuhause mit lebendiger Schönheit. Die meisten Zimmerpflanzen kommen aus tropischen und subtropischen Gebieten oder sogar − wie beispielsweise Kakteen - aus Gegenden in Amerika, wo das Wasser nur saisonal zur Verfügung steht. Topfpflanzen machen nur dann Freude, wenn ihr Platz so gewählt wird, dass er dem eigentlichen Standort in der Heimat ähnlich ist. Schon beim Kauf sollte man sich im Fachhandel nach den Ansprüchen der einzelnen Pflanzen erkunden.

So mögen die meisten Zimmerpflanzen im Winter keine zu heißen Temperaturen. Sie wollen vor allem nicht direkt auf der warmen Heizung stehen. Kalte "Füße" wiederum mögen sie auch nicht. Ebenfalls wollen die Pflanzen nicht direkt auf einer Fußbodenheizung stehen. Eine untergelegte Korkplatte hat dabei einen gut isolierenden Effekt.

Wenn Zimmerpflanzen braune Blattspitzen bekommen oder ihre Blätter fallen lassen, liegt das meist an zu trockener Luft im beheizten Raum. Hier hilft dann das Besprühen mit kalkarmen Wasser in Raumtemperatur. Bei behaarten Blättern, wie Begonien, ist eine direkte Besprühung nicht vorteilhaft. Hier sollte man lieber mit einem feinen Bestäuber die Umgebung der Pflanze einnebeln.

Was auch wichtig ist: Zimmerpflanzen sollten vor allem während der dunklen Jahreszeit nicht gedreht werden. Sie haben die Blätter bereits so ausgerichtet, dass sie das Licht optimal ausnutzen können. Beim Drehen muss sich die Pflanze wieder neu orientieren. Dieser Vorgang kostet die Pflanze viel Kraft und Energie.