Gisela und Klaus Popp haben sich in Redwitz einen Hausgarten geschaffen, der fast keine Arbeit macht. Voraussetzung dafür sind durchdachte technische und bauliche Details, pflegeleichte Pflanzen und die richtige Einstellung. Hier zusammengefasst ihre wichtigsten Praxistipps:


1. Pflegeleichte Pflanzen lassen Unkraut keinen Raum

Bei geschlossenen Pflanzflächen hat Unkraut keine Chance. Gisela Popp hat Beete angelegt, in denen die schönen Blätter ihrer geliebten Funkien Teppiche von weißgrün bis dunkelgrün bilden. Dazwischen blitzten z.B. blaue Blüten des Mini-Storchenschnabels. Alle Pflanzen sind winterhart und mehrjährig.


2. Garten mit Technik anlegen: Beregnungsanlage und Aufsitzrasenmäher mit planen

Technik kann die Gartenarbeit sehr erleichtern: Dank Beregnungsanlage müssen Popps nicht gießen, und mit dem Aufsitzmäher ist der Rasen in 15 Minuten fertig. Wichtig dabei ist, dass der Garten auch auf die Technik ausgerichtet ist. Klaus Popp kann beispielsweise um alle Gartenelemente und Beete herumfahren, Wegplatten und Beetkanten sind überfahrbar.


3. Bauliche Details wie Rasenkanten aus Aluminium - und die richtige Einstellung, wenn Ungeplantes wächst

In diesem Garten sind teils gepflasterte Beetkanten, teils Rasenkanten aus Aluminium verbaut. Diese Metallprofile lassen sich leicht formen. Um sie zu verlegen, wird einfach ein Brett daraufgelegt und die Profile mit einem Kunststoffhammer in den Boden geschlagen (bei sehr hartem Boden ggf. mit Spaten vorstechen).

Diese Rasenkanten sind in der Wiese um die Bäume herum kaum zu sehen. Dennoch verhindern sie, dass Gras in die Beete unter den Bäumen wächst. Wichtig ist aber auch, der Natur Raum zu geben. Gisela und Klaus Popp machen sich nicht die Mühe, das Moos auf ihrer Sandstein-Bank zu entfernen. Sie finden es dekorativ. Entspanntes Gärtnern erfordert Gelassenheit. Irgendwo wuchert immer etwas, das nicht geplant war. Und vielleicht ist das sogar das Schönste?