Der Regen war eine unglaubliche Wohltat für die Pflanzen. Sie scheinen sich wie neu geboren zu fühlen. Nach dem Regen kann man spüren, wie die Natur wieder richtig durchatmen kann. Das Grün ist ein anderes geworden. Auch der Mensch fühlt sich dabei besser. Man kann jetzt förmlich beim Wachsen der Pflanzen zuschauen. Sogar die Blätter an den Bäumen haben eine dunkelgrüne Farbe bekommen.


Gemüsepflanzen können nun bei Wärme und Feuchtigkeit keimen

Besonders den Johannisbeerensträuchern tat der Regen gut. Als Auenwaldpflanzen lieben sie einen feuchten Boden. Die ausgesäten Gemüsepflanzen konnten jetzt allesamt bei Wärme und genügend Feuchtigkeit sehr gut keimen. Besonders gilt das für die wärmeliebenden Bohnen, die sich in den letzten Tagen hervorragend entwickelt haben.

Im letzten Jahr dagegen waren Mitte Juni Nachsaaten notwendig, die aber dennoch gut gedeiht sind. So hat das Wetter in jedem Jahr einen anderen Verlauf. Um eine durchgehende Ernte von Buschbohnen und Radieschen zu bekommen, ist im Laufe des Monats schubweise nachzusäen. Dadurch lässt sich die Ernte bis zum Frostbeginn ausdehnen.


Das Unkraut bereits im Anfangsstadium stören

Nicht nur die Nutzpflanzen, auch das Unkraut ist jetzt gut im Wuchs. Sobald der Boden etwas abgetrocknet ist, sollte man die Erde zwischen den Saaten und Anpflanzungen flach durchhacken. Das auflaufende Unkraut wird so ohne große Mühe im Anfangsstadium gestört.

Diese Arbeit ist jetzt besonders in der Hauptwachstumszeit wichtig. Wenn man gleich durch wiederholtes lockeres Hacken den Keimvorgang der Wildkräuter unterbricht, so fällt in dieser Richtung später kaum noch Arbeit an, da die Nutzpflanzen die Oberhand bekommen.