Als Gartenpflanzen gibt es die Akelei in vielen Farbschattierungen. Sie säen sich laufend wieder neu aus und überraschen den Gartenbesitzer mit ihrer Schönheit und Blütenfülle jedes Jahr aufs Neue. Die Blüten der Akeleien werden hauptsächlich von Hummeln bestäubt, da sie einen entsprechen lagen Rüssel haben, um an den Honig zu kommen. Dabei findet die Bestäubung statt. Den Samen verbreiten Ameisen in alle Ecken und Ritzen. Sie werden mit einem nahrhaften Anhängsel am Samenkorn geködert.

Die "wilden" Akeleien lieben kalkhaltigen und mageren Boden, wie er im Jura vorkommt. Bei einer Düngung verschinden diese schönen Blumen in der Landschaft. In der Homöopathie wird die Akelei unter anderem als Mittel gegen Krebs eingesetzt. Deshalb gilt sie als Heilpflanze. Neben der himmelblauen Akelei, gibt es noch die ganz seltene dunkle Art. Diese kommt mehr in Misch- und trockenen Kieferwäldern vor.