In Enzendorf im Nürnberger Land kam es am Donnerstagnachmittag (04.07.) zu einem Waldbrand. Rund 10.000 Quadratmeter standen an einem Steilhang in Flammen. Das berichtet Kreisbrandrat Norbert Thiel.

Löscharbeiten am Steilhang: 29 Grad und 25 Kilo Ausrüstung erschweren die Brandbekämpfung

100 Feuerwehrkräfte waren bei dem Brand im Einsatz. Sie konnten verhindern, dass das zwischenzeitlich 10.000 Quadratmeter große Feuer sich weiter ausbreitete. Problematisch bei dem Einsatz: Der Brand ereignete sich an einem Steilhang. Deswegen mussten die Rettungskräfte mit Atemschutz und Höhensicherung arbeiten. Dafür waren die Bergwacht und der Rettungsdienst im Einsatz, um die Feuerwehrmänner abzusichern. Auch im Nürnberger Hafengebiet brach am Donnerstagnachmittag ein Feuer in einem Recyclingunternehmen aus.

Kreisbrandrat spricht von "extrem guter Zusammenarbeit" - auch die Polizei hilft mit

"Es war eine extrem gute Zusammenarbeit", berichtet Norbert Thiel vom Kreisbrandrat. Die Polizei löschte die Glutnester mit dem Hubschrauber. Außerdem bekam die örtliche Feuerwehr tatkräftige Unterstützung von der Feuerwehr Herzogenaurach. "Es war ein Hand-in-Hand-Arbeiten, sowohl mit dem Piloten, mit den Flughelfern und mit meinen Einsatzkräften", so Thiel. Nach den Löscharbeiten folgten noch zwei Stunden "Brandsicherheitsnachschau", um zu überprüfen, ob die letzten Glutnester tatsächlich aus sind.