Ein tragischer Unfall ereignete sich laut Polizeibericht am Montagnachmittag bei der Instandsetzung von Güterwagen am Rangierbahnhof Nürnberg. Dabei erlitt ein Arbeiter schwerste Verletzungen an der Hand.

Die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Mittelfranken informierte die zuständige Bundespolizei darüber, dass es in der Güterwageninstandsetzungshalle der Deutschen Bahn zu einem Arbeitsunfall gekommen sei. Nach dem Eintreffen der alarmierten Streife stellte sich heraus, dass ein Arbeiter schwerste Verletzungen an der linken Hand erlitten hatte.
Ersten Ermittlungen zufolge habe der 24-Jährige in einer Grube unter dem Wagen gestanden, um das Fahrwerk zu überprüfen. Dabei rollte ihm der mehr als 20 Tonnen schwere Güterwagen über die auf die Schiene gelegte Hand. Durch ein Rad der Doppelachse wurden vier Finger der Hand abgequetscht. Nach sofortiger notärztlicher Erstversorgung wurde der Verletzte ins Klinikum eingeliefert.

Derzeit gehen die Ermittler der Bundespolizei nicht von Fremdverschulden aus.