Der tschechische Waggonbauer Škoda Transportation hat einen Großauftrag für die Nürnberger S-Bahn gewonnen. Bis 2018 würden 38 moderne S-Bahn-Triebzüge vom Typ "RegioPanter" geliefert, teilte der Maschinenbauer aus dem westböhmischen Pilsen (Plzen) am Dienstag mit. Ende Dezember 2018 übernimmt die britische National Express Rail GmbH den Betrieb des S-Bahnverkehrs anstelle der Deutschen Bahn.

Die einstöckigen Fahrzeuge zeichneten sich durch niedrige Betriebskosten aus, teilte Škoda Transportation mit. Der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Tomas Krsek, sprach von einem Schlüsselauftrag für die tschechische Industrie. Der Gesamtvolumen des Auftrags übersteige umgerechnet 360 Millionen Euro.

Die tschechische Bahn CD setzt bereits 23 Triebzüge des Typs "RegioPanter" in Niederflur-Ausführung ein und hat weitere bestellt. Sie verfügen über behindertengerechte Zugänge und Klimaanlage. Der Name "RegioPanter" ging aus einem Wettbewerb hervor. Škoda Transportation steht in keiner Beziehung zur Volkswagen-Tochter Škoda Auto.