Die Personalsituation beim 1. FC Nürnberg hat sich vor dem Zweitliga-Heimspiel am Sonntag (13.30 Uhr) gegen den VfL Bochum entspannt. Die Verteidiger Miso Brecko (Muskelfaserriss im Oberschenkel), Georg Margreitter (muskuläre Probleme) und Dave Bulthuis (Außenbandanriss) sind wieder im Training. "Man muss abwarten, wie sie die nächsten Tage verkraften", schränkte Trainer Alois Schwartz vor dem 22. Spieltag aber ein. Stürmer Tim Matavz konnte nach seinem Magen-Darm-Infekt nur dosiert trainieren.

Weitere Änderungen in der Startelf hielt Schwartz für die Partie gegen Bochum für möglich. Allen voran Rurik Gislason und Lucas Hufnagel überzeugten den Trainer im letzten Spiel: "Sie haben in München sehr gut gespielt und sich angeboten. Es könnte Rotationen am Sonntag geben", sagte Schwartz.

Respekt hat der Club-Coach vor den Bochumern. Die Mannschaft des früheren Nürnberger Trainers Gertjan Verbeek sei sehr spielstark. "Es kommt eine sehr stabile Mannschaft auf uns zu", sagte Schwartz. Von seinem Team forderte er "mehr Laufbereitschaft und Aggressivität" als noch beim 0:2 am Montag gegen 1860 München.

Nach der Niederlage am Montag beim TSV 1860 München steht der FCN zurzeit auf Rang ach, mit neun Punkten Rückstand auf Platz drei und elf Punkten Vorsprung vor den Abstiegsrängen. Eventuelle Motivationsprobleme schloss Trainer Schwartz aber aus: Wir sind Profifußballer. Wir wollen jedes Spiel gewinnen. Jeder will seine Einsatzzeiten, jeder seine Möglichkeiten haben und es sind schließlich noch genügend Punkte zu holen."

Für das Spiel im Stadion Nürnberg werden 25.000 Zuschauer erwartet.