Am Donnerstagabend, 26. Juli, geriet ein 35-jähriger Quad-Fahrer ins Visier der Nürnberger Verkehrspolizei. Nach deutlichen Geschwindigkeitsüberschreitungen führte eine eingehende Kontrolle sogar dazu, dass der Verkehrssünder seinen Heimweg zu Fuß antreten musste.

Die Verkehrspolizisten hatten die Geschwindigkeit in der Erlanger Straße während der Abendstunden mit einem Lasermessgerät überwacht.


62 km/ zu schnell

Gegen 20 Uhr stellten sie dabei ein Quad fest, das die dort erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h um 62 km/h überschritt.

Die Anhaltung des Fahrzeugs gelang den Beamten zunächst nicht. Als dasselbe Quad jedoch kurz darauf in entgegengesetzter Richtung erneut viel zu schnell unterwegs war, schlugen die Polizisten zu. Sie stoppten die Fahrt des 35-Jährigen, der wiederum mit 126 km/h unterwegs war.


Quad wurde manipuliert

Als die Beamten bei der anschließenden Kontrolle einen genaueren Blick auf das Quad des Mannes warfen, erkannten sie, dass an dem Fahrzeug des 35-Jährigen verschiedene Manipulationen vorgenommen worden waren.

Neben der Tatsache, dass die Auspuffanlage zu laut war, wird dem Mann auch vorgeworfen, die Höchstgeschwindigkeit seines Quads getunt zu haben. Die sollte bauartbedingt bei höchstens 120 km/h liegen. Die Verkehrspolizisten stellten das Quad sicher und werden es einem Sachverständigen zur Prüfung vorführen.

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Mindestens 1100 Euro Bußgeld

Auf den 35-Jährigen kommt wegen der beiden Geschwindigkeitsverstöße und der Manipulation an dem Quad nach aktuellem Stand ein Bußgeld von mindestens 1100 Euro zu. Außerdem erwartet ihn ein Fahrverbot von zwei Monaten und der Eintrag von zwei Punkten im Verkehrszentralregister.

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