Wie die Polizei mitteilte, kam es am Montag gegen 17 Uhrzum ersten Unfallauf der A6 zwischen den Anschlussstellen Ansbach und Herrieden, bei dem ein 44-jährige Fahrer eines litauischen Autotransporters gestorben ist.

Auf der A6 bildete sich ein Stau, der bis zur Anschlussstelle Lichtenau zurückreichte. Um 22.10 Uhr ereignete sich der zweite schwere Unfall: Ein 47-jähriger ungarischer Lkw-Fahrer übersah das Stauende und fuhr nahezu ungebremst auf einen stehenden bulgarischen Lkw auf und schob diesen auf einen weiteren Transporter. Der Unfallverursacher wurde eingeklemmt. Er starb noch an der Unfallstelle.

Die Fahrer der beiden weiteren unfallbeteiligten Fahrzeuge blieben unverletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von 100.000 Euro.

Auch in diesem Fall wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft die Fahrzeuge sichergestellt und ein Gutachter zur Klärung von Unfallursache und -hergang hinzugezogen.

Die Bergungsarbeiten dauerten bis in den frühen Dienstagmorgen an.