Nürnberg hat ein weiteres Ghostbike: Es ist bereits das dritte Geisterrad in der Stadt. Zwei weitere stehenin der Ulmenstraße/Ecke Vogelweiherstraße, wo ein Betonmischer eine 33-Jährige tötete sowie an der Kreuzung Blumenstraße/Gleisbühlstraße.

Katharina stirbt bei Fahrradunfall : Was war passiert?

Mitte Juni wollte die 30-jährige Katharina gerade eine Ampel auf einem Überweg nahe des Dutzendteichs überqueren, berichtete die Polizei. Dabei wurde sie von einem Lkw erfasst, der gerade in die Seumestraße abbog. Dabei erlitt die Radfahrerin so schwere Verletzungen, dass sie trotz mehreren Reanimationsversuchen am Unfallort starb.

ADFC Nürnberg fordert Bundesverkehrsminister Scheuer auf, endlich zu handeln

Laut dem ADFC sei die Zahl der Radfahrer, die durch einen abbiegenden Lastwagen getötet wurden, drastisch gestiegen. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club fordert daher eine sofortige Umrüstung mit elektronischen Abbiegehilfen.Weiterhin wollen sie Lkw mit schlechter Sicht aus den Innenstädten verbannen.

Für die getötete Katharina wurde nun ein Ghostbike aufgestellt. Der ADFC Nürnberg erklärt, es solle als "Mahnmal für alle Verkehrsteilnehmer" dienen. Und es zeigt auch, dass noch einiges gemacht werden müsse, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu garantieren.

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