Am Osterwochenende führte die Polizei in Nürnberg eine groß angelegte Geschwindigkeitskontrolle durch: Von 30.000 Fahrzeugen fuhren dabei 1127 zu schnell.

Insgesamt fuhren über das Osterwochenende knapp 30.000 Fahrzeuge die Messstellen im gesamten Stadtgebiet. Hiervon überschritten laut Polizei 1127 Autofahrer die jeweils gültige zulässige Höchstgeschwindigkeit. Davon befanden sich 732 Fahrzeugführer im Bereich eines Verwarnungsgeldes von bis zu 35 Euro. 395 Autofahrer müssen mit Bußgeldbescheiden und ein bis zwei Punkten im Flensburger Zentralregister rechnen. Die 39 Spitzenreiter erwartet zusätzlich ein Fahrverbot von einem bis zu drei Monaten.

Am schnellsten fuhr ein Mann am Karfreitag auf Höhe des Wacholderweges in Richtung Eibach. Bei zulässigen 80 km/h durchfuhr er die Messstelle mit 163 Stundenkilometern. Den Mann erwartet ein Bußgeld in Höhe von 1200 Euro, ein dreimonatiges Fahrverbot sowie zwei Punkte in Flensburg.

Ein 20-jähriger Autofahrer hatte ein betriebsbereites Radarwarngerät an der Windschutzscheibe angebracht. Dies wurde sichergestellt. Dem 20-Jährigen wird ebenfalls ein Bußgeldbescheid zugestellt. Außerdem ist der Betrieb des Geräts mit einem Punkt in Flensburg sanktioniert.