Am Freitagvormittag kam es im MAN Engines-Werk in Nürnberg zu einem Zwischenfall. In einer Produktionshalle war Gas ausgetreten. Eine Absauganlage war ausgefallen und giftige Dämpfe breiteten sich aus.

Ein Pressefotograf hatte in einer ersten Meldung von 20 verletzten Mitarbeitern gesprochen. Wie der Unternehmenssprecher Stefan Klatt erklärt, ist eine Ersatzabsauganlage sofort angesprungen und konnte den Austritt von noch mehr Ammoniak verhindern.
Hingegen erster Informationen, dass mehrere Mitarbeiter über über Atemwegsreizungen klagten, spricht Klatt von einer schnellen medizinischen Vorsorgeuntersuchung für 20 Mitarbeiter in der betroffenen Werkshalle. "Es gab keinen Personenschaden", so der Unternehmenssprecher in München.



Knapp zwei Stunden nach dem Zwischenfall konnte die Produktion wieder aufgenommen werden. In der Zwischenzeit waren in allen angrenzenden Hallen auf Gasaustritt untersucht worden.

Wie die Polizei bestätigt, war die Bevölkerung in keinem Moment gefährdet. Zeitweise mussten die Straßen um das Firmengelände für die Zufahrt der Rettungskräfte gesperrt werden