"Die Stimmung der Leute ist gut, sie erwarten jetzt außer schönen Worten von den Politikern auch konkretes Handeln in Form von Anerkennung ihrer Tätigkeit", sagte der stellvertretende Landesbezirksleiter der Gewerkschaft Verdi in Bayern, Norbert Flach, in München.

Die Abstimmung findet bundesweit statt. Ob der Streik in ganz Deutschland um eine Woche verlängert wird oder einzelne Bundesländer eine Pause einlegen, werde dann gemeinsam entschieden, sagte Flach. Derzeit werden Verdi zufolge bayernweit mehr als 500 Einrichtungen bestreikt.

Am Montag begann in vielen Kitas die zweite Streikwoche. Betroffen sind in den kommenden Tagen wieder Städte wie Augsburg, München, Nürnberg und Fürth sowie tageweise Regensburg, Würzburg und Aschaffenburg. Verdi, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und der dbb Beamtenbund fordern eine finanzielle Aufwertung der Sozial- und Erziehungsberufe sowie mehr Anerkennung.