Eine dramatische Alarmmeldung über eine Frau und ihr Kind, eingeschlossen von Wassermassen in ihrem Auto, zahlreiche vollgelaufene Keller und ein Brandmeldealarm aus einem Alten- und Pflegeheim forderten die Feuerwehr Nürnberg am Mittwochnachmittag umfassend.
Eine Regenfront, die sich gegen 14.15 Uhr über die Stadt schob, hielt die Feuerwehr Nürnberg über zwei Stunden in Atem.

Eine Frau und ihr Kind wurden in ihrem Auto von den Wassermassen eingeschlossen. Sie steckten in einer Unterführung der Zerzabelshofstraße fest. Bevor die Rettungskräfte am Einsatzort ankamen, konnte sich die Frau und ihr Kind aber glücklicherweise selbst aus dem Pkw befreien und in Sicherheit bringen.

Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr zogen daraufhin das Auto aus dem Wasser. Weitere vollgelaufene Straßenunterführungen und Keller, vor allem in der Südstadt, hielten die Einsatzkräfte weiter auf Trab.

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In der Sandreuthstraße wurde die Fahrbahn unterspült. Die Straße wurde bis auf weiteres gesperrt, die Busline verlegt.

Ein gleichzeitiger Brandmeldealarm in einem Alten- und Pflegeheim stellte sich vor Ort als Fehlalarm heraus, brauchte aber dennoch über 15 Einsatzkräfte in der heißen Phase des Unwetters.

Insgesamt musste die Feuerwehr Nürnberg am Mittwochnachmittag zu über 20 Einsätzen ausrücken.