Der erste Tag beim Festival Rock im Park blieb nicht hinter den Erwartungen zurück: Das Wetter in Nürnberg war am Freitag des RIP-Wochenendes gewohnt tropisch, so dass die Parkrocker wenig Textilien benötigten. Die Kehrseite: Der ein oder andere Festivalbesucher brauchte bei der Hitze bis in den Nachmittag hinein, um in Schwung zu kommen. Schließlich hatten viele schon in der Nacht auf Freitag am Dutzendteich gefeiert.

Und nach großer Feierei sieht es auf den Zeltplätzen im Nürnberger Park auch aus. Doch nicht nur Müll säumt Grünflächen und Bäume, sondern auch kleine Kunstwerke aus Panzertape und Dosenbier.


Gemütlicher und edler geht es auf dem neuen Luxus-Campingplatz direkt beim Backstage-Bereich zu. Dort bekommen die betuchteren Festivalgänge voll ausgestattete Zelte, bessere Sanitäranlagen, einen Sicherheitsdienst und ein Büffet hingestellt. Der Komfort hat aber auch seinen Preis: Ein nobles Zwei-Mann-Zelt inklusive Festivaltickets kostet 1300 Euro.
Gegen Nachmittag waren die Katererscheinungen bei den meisten überwunden und es wurden die Tanzbeine geschwungen. Und wenn die Stimmung erst mal kocht, sind die Rocker am Zeppelinfeld nicht mehr aufzuhalten. Pogo, Hotten, Springen: Vor den Bühnen und auch dazwischen wurde alles geschüttelt, was da war.

Bilder: So tanzen die Parkrocker

Bilder: Die Stimmung vor der Zeppelinbühne

Tanzen gehört auf jeden Fall zu den Dingen, die man auf dem Festival am Zeppelinfeld gemacht haben muss, aber das ist noch lange nicht alles. Das Video-Team hat sich bei den Besuchern umgehört, was sie allen Festivalneulingen empfehlen und da kam so einiges. Aber seht selbst:



Und große Namen gaben sich auch bereits Freitag schon die Ehre. Sum 41, Beatsteaks, Kraftklub, Beginner und ein RIP-Headliner Die Toten Hosen.

Fotos: Die Beatsteaks bei RIP

Fotos: Die Beginner bei RIP in Nürnberg

Fotos: Rock im Park - Kraftklub

Fotos: RIP-Headliner - Die Toten Hosen

Vor dem Auftritt der Toten Hosen gab es für die 85.000 Besucher einen Schreckmoment, denn dort wurde durchgesagt, dass das Schwesterfestival Rock am Ring in der Eifel am Freitagabend unterbrochen werden musste. Der Grund war eine Terrorwarnung. Für Rock im Park gab es allerdings keine Hinweise auf eine Gefährdung. Am Samstag konnte RAR bei Nürburg allerdings fortgesetzt werden.