Kurz vor 21.00 Uhr meldete sich eine Frau bei der Polizei. Ihren Angaben nach ginge ihr Ehemann mit einem Messer auf die Tochter los und versuche, sie zu stechen. Sofort fuhren mehrere Streifen in das genannte Anwesen in der Gustav-Adolf-Straße, meldet die Polizei.

Als die Beamten eintrafen, bestätigten sich die Angaben. Der Ehemann befand sich in einem sehr aggressiven Zustand. Er äußerte mehrfach, seine Familie umbringen zu wollen und habe auch vor, die Polizisten zu töten. Die Gewahrsamnahme des 42-Jährigen war dringend erforderlich; dazu mussten die Einsatzkräfte allerdings unmittelbaren Zwang anwenden.

Dabei gelang es dem Beschuldigten, einen Beamten so heftig zu treten, dass er Verletzungen am Bein erlitt. Er musste in einem Krankenhaus behandelt werden und ist zurzeit dienstunfähig.

Während der Fahrt zur Dienststelle beruhigte sich der Festgenommene nicht.

Er drohte sogar mit weiteren Schlägen und auch damit, die Beamten bei nächster Gelegenheit umzubringen. Auf Grund seines offenbar psychisch angeschlagenen Zustandes musste der Rabauke in eine Klinik gebracht werden. Dort stellte man bei der Untersuchung einen allgemein schlechten Gesundheitszustand fest. Dieser war Anlass, den Mann stationär aufzunehmen.

Inzwischen wurden die Formalitäten für die Einweisung in eine psychiatrische Fachklinik erledigt. Sobald der Beschuldigte nach Ausstellung eines ärztlichen Attestes aus dem Krankenhaus entlassen werden kann, wird er dieser Klinik überstellt.

Wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und weiterer strafrechtlicher Vorschriften wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.