Wie die Bundespolizei mitteilt, mussten Beamte am Mittwochabend zwei jungen Männern im Nürnberger Hauptbahnhof Erste Hilfe leisten. Aufgrund des Konsums von Kräutermischungen waren die beiden 22- und 23-Jährigen zusammengebrochen. Mitarbeiter der Bahn hatten die beiden jungen Männer zunächst gefunden und dann die Polizisten informiert.

Wie sich herausstellte, hatten die beiden zuvor eine Kräutermischung geraucht. Die jungen Männer waren orientierungslos und nicht mehr in der Lage, sich auf den Beinen zu halten. Daraufhin alarmierten die Beamten einen Notarzt. Dieser ließ die beiden Drogenkonsumenten zur ärztlichen Behandlung in eine Klinik bringen.

Zum wiederholten Male kam es zu einem Rettungsdiensteinsatz nach dem Konsum von sogenannten "Kräutermischungen". Aus diesem Anlass warnt die Polizei vor dem Konsum der sogenannten "Legal High"-Produkte.

Appel der Polizei

Die Kräutermischungen können in weiten Teilen legal erworben werden, jedoch sind mit dem Konsum der meist unerforschten Substanzen unkalkulierbare, gesundheitliche Risiken, bis hin zur Lebensgefahr, verbunden. Die zuständige Landespolizei berichtet, dass Konsumenten schon mit Kreislaufversagen, Ohnmacht, Psychosen, Wahnvorstellungen, Muskelzerfall bis hin zu drohendem Nierenversagen in Krankenhäusern notfallmedizinisch behandelt werden mussten. Sie appelliert: Schenken Sie Verharmlosungen des Konsums keinen Glauben - schützen Sie sich und andere mit einem klaren "Nein" zu Kräutermischungen.