Nach Auffassung der Stadt handele es sich bei der Schließung der Kindertageseinrichtungen zwar um höhere Gewalt, jedoch könne nach der städtischen Gebührensatzung für Kindertageseinrichtungen (KitaGebS) im Falle einer vorübergehenden betriebsbedingten Schließung der Einrichtung von mehr als zwei Wochen eine Gebührenrückerstattung - gestaffelt nach der Dauer der Schließzeiten - von Amts wegen erfolgen, wie es in einer Mitteilung aus dem Rathaus heißt.

Voraussetzung für eine Rückerstattung: Die Schließung muss mehr als zehn Betriebstage umfassen und das Kind darf in dieser Zeit keine Notdiensteinrichtung besucht haben. Die Rückerstattung wird in diesem Fall unaufgefordert vom Jugendamt veranlasst, eine Antragstellung ist nicht erforderlich.

Das Jugendamt bittet deshalb alle Eltern, von Anträgen abzusehen. Die Prüfung des Anspruchs auf Rückerstattung der Gebühren wird nach Bekanntwerden des Streik-Endes ohne Aufforderung bearbeitet und die Eltern werden darüber informiert.

Das Jugendamt bittet jedoch um Geduld, da die Abteilungen streikbedingt überlastet seien.