Ein Mann hat kurz nach 10 Uhr die Polizisten in Zivil auf der Straße angesprochen und bot ihnen ein vermeintlich hochwertiges Mobiltelefon nebst Zubehör für mehrere hundert Euro an. Schnell stellte sich heraus, dass es sich dabei um eine minderwertige Kopie handelte. Nachdem sie ihn und anschließend sein Pensionszimmer durchsucht hatten, stellten die Beamten weitere augenscheinlich gefälschte Handys sicher.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wurde der Tatverdächtige einem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Nürnberg überstellt, der Haftbefehl erließ. Jetzt muss sich der Beschuldigte wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Markengesetz und versuchten Betruges verantworten.