Beim sogenannten "Bikini-Walk" mussten die Kandidatinnen von "Germany"s next Topmodel" am Donnerstag zeigen, dass sie auch im Bikini den optischen Topmodel-Anforderungen entsprechen. Die Jury um Heidi Klum machte es dann gewohnt spannend bei der Verkündung, wer weiter im Rennen bleiben, beziehungsweise wer nach Hause fahren darf.

Auch die Nürnbergerin Laura Dünninger wurde nicht einfach kommentarlos durchgewunken, sondern musste sich mit zwei anderen Kandidatinnen der Jury stellen. In diesen Gegenüberstellungen packen Heidi & Co. gerne ihre langatmigen Psychospielchen aus, um es für den Zuschauer besonders spannend zu machen. Aber vor allem die Nerven der Kandidatinnen dürften in diesen Situationen Achterbahn fahren.


Im Bikini eine gute Figur

Wohl auch aufgrund der noch sehr großen Anzahl an potenziellen Models, wurde am Donnerstag aber noch vergleichsweise schnell ausgesiebt. Laura in ihrem auffällig knappen Bikini blieben die Psychospiele daher erspart und wurde von Heidi begeistert in die nächste Runde komplimentiert: Die Jury hätte sich ganz neu in Laura verliebt. Diese Nachricht freut die 17-Jährige so sehr, dass sie fröhlich vom Laufsteg tänzelt.


Laura als Sympathieträgerin

Es ist diese lebenslustige und ehrliche Art, die Laura auch bei den nichtfränkischen Zuschauern und Jurymitgliedern Sympathien einsammeln dürfte. Zudem wird Laura während der Sendung auffällig oft gezeigt und kommt zu Wort. Zuschauer fällt es so leichter, eine Beziehung mit ihr aufzubauen, als zu Kandidatinnen, die kaum oder überhaupt nicht zu Wort kommen. Ein Hinweis für ein längeres Verbleiben in der Show?

Offiziell jedenfalls lässt sich "Germany"s next Topmodel" nicht nur durch Sympathien gewinnen. Und so blieb der Gang im Bikini am Donnerstag nicht die einzige Möglichkeit, aus der Show rauszufliegen.


Laura als wichtiges Model bei Modenschau

Eine Modenschau in Kleidern des türkischen Modedesigners Cengiz Abazoğlu wartete mit einer besonderen Falle auf, um die Topmodelspreu vom Topmodelweizen zu trennen. Denn es stand ein "Walk" über Kies an. Klingt zunächst nicht schwierig. Aber mit Schuhen in alltagsuntauglich hohen Absätzen ist der eine oder andere peinliche Stolperer natürlich vorprogrammiert.

Und auch hier spielte Laura eine Hauptrolle: Von Abazoğlu wurde sie aus den über vierzig Kandidatinnen ausgewählt, um als erstes und somit wichtigstes Model in der Modenschau zu laufen. Die konnte es kaum glauben und versprach dem Designer dann auch gleich ganz dankbar: "I will work hard for you!"


Kies kann Laura nicht schocken

Den Kies ließ sich Laura nicht anmerken und konnte auch hier glänzen. Für die Jury war es dann nur noch eine Formalie die Nürnbergerin in die nächste Runde zu schicken. Der Clou: Die nächste Folge spielt in Los Angeles in den Vereinigten Staaten. Für alle 23 Mädchen, die den Kies meisterten sicherte das Weiterkommen also einen Platz im Flugzeug über den Atlantik.

In den Staaten warten in den nächsten Wochen nun weitere Aufgaben oder in Fernsehdeutsch: "Challenges". Für diese Zeit müssen die Kandidatinnen natürlich nicht in der Jugendherberge schlafen. Stattdessen bleiben sie in der sogenannten "Modelvilla" in Los Angeles in der auch die Kandidatinnen der letzten Jahre schon temporär untergebracht waren.