Kurz nach 10:15 Uhr wurde die Feuerwehr wegen eines Gefahrgutaustritts in einer Schule in der Waldaustraße alarmiert. Dort war es im Bereich des Schwimmbads zu einem Austritt geringer Mengen einer Chlorverbindung gekommen, die durch die Feuerwehr aufgenommen und aus dem Gebäude entfernt wurden. Es kam niemand durch den Gefahrstoff zu Schaden. Dies berichtet die Feuerwehr.
Um 10:19 Uhr wurden bei Arbeiten an der Schwimmbadtechnik geringe Mengen einer Chlorverbindung freigesetzt, die für den Schwimmbadbetrieb notwendig ist. Der Hausmeister nahm die Flüssigkeit provisorisch auf. Die Schulleitung rief sicherheitshalber die Feuerwehr, da eine Ausbreitung durch weitere Reaktionen nicht ausgeschlossen werden konnte. Für die etwa 300 Kinder auf dem Schulgelände wurde vorsorglich sofort eine Räumung durchgeführt. Nach einer Einweisung der Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr durch Mitarbeiter der Schule gingen diese mit Chemieschutzausrüstung in den Technikraum vor, bargen die Chemikalienreste in ein sicheres Gefäß und nahmen qualitative Messungen vor. Da bis auf eine leichte Geruchsbelästigung nichts festgestellt werden konnte, wurde die Einsatzstelle nach der Lüftung mit einem speziellen Be- und Entlüftungsgerät wieder an den Schulleiter übergeben. Die in Sicherheit gebrachten Schüler waren für die Dauer des Einsatzes in einem nahegelegenen Park durch die Mitarbeiter der Schule betreut.

Im Einsatz waren circa 30 Einsatzkräfte der Feuerwachen 1, 2 und 3 der Berufsfeuerwehr, sowie sieben Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und acht Einsatzkräfte der Polizei. Die Schulkinder waren zu jeder Zeit in Sicherheit. Der Hausmeister blieb unverletzt. Um 11:45 konnten die Kinder wieder in die Schule zurückkehren.