Dafür habe Leoni 50 Prozent der Anteile seines Bordnetz-Werks in Langfang an den Partner abgegeben. Die Fabrik liefert Kabelsätze für ein Autowerk, an dem die Daimler AG beteiligt ist. Das Joint Venture sei ein wesentlicher Baustein für Leoni, um das Geschäft in Asien auszubauen, hieß es.

Erst im August hatte Leoni berichtet, dass die Franken wegen des schlechteren Chinageschäftes die Umsatzziele für das fernöstliche Land in 2015 und 2016 verfehlen könnten. Für dieses Jahr wird bislang ein Umsatz von rund 710 Millionen Euro in China angepeilt, für nächstes Jahr 750 bis 770 Millionen Euro.

Durch das neue Joint Venture erwartet Leoni im laufenden Geschäftsjahr noch keine wesentlichen Effekte auf die Konzernbilanz. Für 2016 reduzierte Leoni allerdings das Umsatzziel von 5 auf 4,8 Milliarden Euro.