Stadtrat Dietmar Heinkelmann zeigte sich in dieser Zusammenkunft sehr verwundert darüber, dass noch keine Sitzungen des Beirates des beim City-Marketingvereins stattgefunden haben, zu denen Vertreter der Stadtratsfraktionen eingeladen wurden. Man wisse eigentlich nicht, was außer der Produktion des Stadtmagazins dort an Aktivitäten laufe.

"Nicht viel geschehen"


Der gewünschte Sachstandsbericht soll aufzeigen, welche der geplanten Aktionen umgesetzt wurden, was geplant ist und wie die Rolle der Stadtverwaltung beziehungsweise der Bürgermeisterin im City-Marketing bisher aussah. Es soll auch die Frage beantwortet werden, ob es eine Evaluation über den Erfolg der bisherigen Maßnahmen gibt und mit welchen Ergebnissen. Zur Begründung wird angeführt, dass in Lichtenfels der Eindruck entstanden sei, dass außer großen Ankündigungen bisher im City-Management nicht viel geschehen ist. Die künftige Gestaltung des City-Managements sollte beleuchtet werden. Die SPD-Fraktion halte dieses nach wie vor für wichtig für die Entwicklung der Stadt. Die Diskussion darüber sollte im Sinne der Transparenz städtischen Handelns in öffentlicher Sitzung stattfinden sollte, da es eine Sach- und keine Personaldiskussion sei.

Noch mehr Leerstände


Stellvertretender Fraktionsvorsitzender Rudi Breuning sagte, die Tatsache, dass immer mehr Leerstände das Bild der Innenstadt prägen, mache ein entschiedenes Handeln des City-Managements, aber auch der Stadtverwaltung dringend notwendig. "Gestalten statt verwalten", betonte Stadtrat Peter Dietz, müsse die Devise der Zukunft sein, damit ein "Wir-Gefühl" entsteht und es mit Lichtenfels wieder vorangeht. ft