422 Sportler aus 31 Nationen waren in den verschiedenen Kickbox-Kategorien am Start. Die bei der SG Rödental trainierende, angehende Polizistin Victoria Linz war im Vollkontakt bei den Frauen in der Klasse bis 60 Kilo gemeldet. Dort starteten insgesamt elf Kämpferinnen.

Lospech für Victoria Linz

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So mussten drei Achtelfinals ausgetragen werden. Fünf Kämpferinnen standen direkt im Viertelfinale. Das Los traf Linz hart. Sie musste gleich gegen die amtierende Weltmeisterin aus Finnland, Erika Rinne, antreten.

Der Marktzeulnerin war zu Beginn der Respekt vor der Gegnerin anzumerken. Sie geriet gleich leicht in Rückstand. Schnell legte Linz aber die Scheu ab und versuchte, gegen die bekannt gute Deckung der Finnin zu punkten. Dazu musste Linz die Aktionen von Rinne direkt kontern, was ziemlich viel Mut erfordert.

Der Trainer der Deutschen forderte von Linz, die Finnin dauerhaft unter Stress zu setzen, was ihr in Runde 2 auch sehr gut gelang.

Gut dagegengehalten

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Bis auf einen Trefferpunkt war Linz an der Weltmeisterin dran. Diese offensive Kampfweise kostete viel Kraft. Diese fehlte Linz in Runde 3, um den Kampf noch zu drehen. So ging der Sieg knapp an Rinne. Die Bundestrainer Kai Becker und Peter Lutzny, die Heimtrainer Jochen Paulfranz, Marco Spitella und Tim Rüdenburg sowie die Fans waren mit dem ersten Einsatz im Elite-Kader voll zufrieden. tl