Ein Schlüsselspiel in dieser Landesliga-Saison haben die Handballer der HG Kunstadt am Samstagabend zu absolvieren. Gastgeber für die Mannschaft von HGK-Trainer Johan Andersson ist um 20 Uhr die zweite Mannschaft des TV Erlangen-Bruck - ein Tabellennachbar. Momentan trennen die beiden Teams noch drei Zähler, doch bei einer Niederlage würden die Männer vom Obermain wieder bedrohlich nahe an die Abstiegsränge rücken. Noch wichtiger ist aber aus Kunstadter Sicht, dass man die Niederlage aus der Vorwoche gegen den TV Münchberg aus den Köpfen bekommt. Hier verspielten die Vorderleute von Torhüter Alexander Kießling leichtfertig die Möglichkeit, sich im Mittelfeld der Tabelle festzusetzen. Stattdessen richtet sich der Blick jetzt wieder nach unten.

In Erlangen unter Druck

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Am Samstag steht die HGK somit unter Zugzwang. In Erlangen wird die Mannschaft aber auch beweisen müssen, dass sie aus den Fehlern des letzten Spieltages gelernt hat. Gegen Münchberg war die Anzahl der Fehler und Undiszipliniertheiten schlichtweg zu hoch. Trotzdem besaßen die Kunstadter gegen einen starken Gegner Siegchancen. Der Aufsteiger liefert jedoch noch keine konstanten Leistungen ab. Überzeugenden Siegen gegen Fichtelgebirge und Sulzbach folgten immer wieder enttäuschende Spiele. Vergangenen Sonntag wurde dabei aber auch deutlich, dass die HGK immer dann Probleme bekommt, wenn sie in der Offensive zu behäbig spielt - und das, obwohl man eigentlich über die richtigen "Tempomacher" verfügt.

Sorgen macht der Mannschaft der Knöchel von Hajck Karapetjain. Sein Einsatz gegen Erlangen-Bruck wäre aber immens wichtig. Die Drittliga-Reserve wird auch ab und zu aus der "Ersten" personell unterstützt.

Spitzenspiel für HGK-"Zweite"

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Verletzungssorgen plagen auch die zweite HGK-Mannschaft. Den fünften Sieg im fünften Spiel beim TV Ebersdorf II mussten die Kunstadter teuer bezahlen. Spielertrainer Max Wünschig brach sich die Hand. Der Tabellenführer der Bezirksklasse West will am Sonntag (16 Uhr, Obermainhalle) gegen die SG Bad Rodach/Großwalbur II, die ebenfalls noch ungeschlagen ist, weiter seine weiße West wahren.