Mit dem 4:4 behauptete der SK Michelau seinen Vorsprung zur SG Sonneberg, was den Wiederaufstieg der Michelauer in die Bezirksoberliga bedeutet, zumal beide Teams nur noch zwei einfache Aufgaben zu lösen haben.

Bezirksliga West

SK Michelau - SG Sonneberg 4:4

Die Begegnung begann verhalten. Die ersten beiden Partien endeten jeweils unentschieden. Sowohl Alfons Schüpferling als auch Edgar Schaller wurden ihren Favoritenrollen gegen Jürgen Metzler beziehungsweise Klaus Rierl nicht gerecht.

Dann ließ Benjamin Zerr aufhorchen. Gegen den als zäh bekannten Sonneberger Klaus Brückner gelang ihm der volle Punkt. Als Brückners Königsangriff versandete und Zerr seine Figuren ins Zentrum brachte, stand Brückner mies und gab in schwieriger Position auf.

Kurios verlor der Michelauer Bernd Stammberger, obwohl er eine blendende Angriffsstellung gegen Klaus-Dieter Jacob besaß. Dabei hatte er das Problem mit der Qual der Wahl. Darüber grübelnd bemerkte er nicht, dass seine Zeit noch vor dem 40. Zug aufgebraucht war.

Michelauer liegen plötzilich zurück

Da auch Gert Grüner durch ein taktisches Versehen die Waffen gegenüber dem Sonneberger Mikhael Safronow streckte, lag Michelau zurück und setzte Hoffnungen auf Markus Häggberg. Der besaß gegen Egon Matthäi, einer der erfolgreichsten Spieler der Liga, sogar Siegchancen, schlug aber im Endspiel die falsche Wanderroute für seinen König ein - Remis. Auch am Spitzenbrett kam es zwischen Kurt-Georg Breithut und Christopher Hartleb aus Michelauer Sicht nur zu einem Remis. Somit stand Andreas Schüpferling unter Druck. Dem Mannschaftsführer winkte das Glück, weil Uwe Neugebauer ein Schach zuließ, durch welches Schüpferling ohne jede Kompensation einen Turm gewann. Somit war das 4:4 und der Beibehalt der Tabellenführung erreicht. MH