Im der Kreisliga Bamberg festigte die SpVgg Rattelsdorf mit einem 5:0 in Lauter ihren dritten Tabellenplatz. Der SV Zapfendorf fertigte den FC Strullendorf mit 4:1 ab. Mit dem gleichen Resultat kehrte der FSV Unterleiterbach aus Mühlhausen zurück.

Kreisliga Coburg/Lichtenfels

TSV Heldritt -

TSV Staffelstein 1:1

Das Spiel hatte kaum begonnen, da klingelte es schon im Heldritter Tor. Nach einer mustergültigen Flanke von Johannes Fischer musste Daniel Ritzel nur noch den Kopf hinhalten (5.). In der 14. Minute fiel bereits der Ausgleich durch Tobias Wölfert, der eine Hereingabe von Patrick Moser aus elf Metern gekonnt verwertete. Nach 51 Minuten musste ein Staffelsteiner auf der Linie klären, nachdem Tobias Hoffmann aus dem Getümmel abgeschlossen hatte. Johannes Fischer und Lukas Wich scheiterten auf der anderen Seite jeweils zweimal am starken Heimtorwart Engel oder zielten zu ungenau. Kurz vor dem Ende hatte der kurz zuvor eingewechselte Christoph Kolb den Siegtreffer vor Augen, kam aber einen Schritt zu spät.

Kreisliga Bamberg

SV Zapfendorf -

FC Strullendorf 4:1

Die Anfangsphase gehörte den Strullendorfern, die sich neben mehr Spielanteilen auch die erste Torchance erarbeiteten. Den ersten Treffer erzielten allerdings die anschließend immer besser in die Partie kommenden Zapfendorfer durch Dominik Stöhr (11.). Die FCler waren den Rest der ersten 45 Minuten abgemeldet, einzig durch Standards wurden sie gefährlich. "In der zweiten Halbzeit wollten wir in der Abwehr besser stehen und das Ergebnis absichern", gab SVZ-Trainer Manfred Distler die Marschroute vor. Und da Angriff die beste Defensive ist, markierte Max Scheunemann zwei Minuten nach Wiederbeginn nach einem Foulspiel des FC-Schlussmanns an Dominik Stöhr per Elfmeter das 2:0. Danach mobilisierte der Aufsteiger seine Kräfte und drängte auf den Anschlusstreffer, den Stanimir Bugar per direkt verwandeltem Freistoß besorgte (78.). Spannend sollte es nicht mehr werden, nur knapp 120 Sekunden später stellten die Zapfendorfer den alten Vorsprung wieder her - Michael Zöllner fälschte eine scharfe Hereingabe unhaltbar ins eigene Tor ab. Den Schlusspunkt setzte Stöhr mit einem Freistoß in der Nachspielzeit; der Situation ging Gelb-Rot für FC-Torhüter Markus Herderich voraus.

SpVgg Mühlhausen -

FSV Unterleiterbach 1:4

Dass seine SpVgg Mühlhausen gegen Unterleiterbach nach 45 Minuten torlos den Gang in die Kabine antrat, wurmte Spielleiter Richard Kröckel auch nach Abpfiff noch: "Das war unsere Hälfte, wir hätten den Sack fast schon zu machen können." Dabei bezog er sich auf eine Reihe von hochklassigen Gelegenheiten, die der Aufsteiger allesamt vergab. Die Fahrlässigkeit sollte den Gastgebern direkt mit Beginn des zweiten Abschnitts teuer zu stehen kommen: Nach einer Stunde erhöte der FSV auf 3:0. Tobias Lurtz (47.), Tobias Eichhorn (57.) und wieder Lurtz (60.) schenkten der SpVgg ein. Mühlhausen reagierte und stellte in der Verteidigung auf eine Dreierkette um. Dies machte sich durch das Tor von Jan Kotterer in der 77. Minute bezahlt. Jegliche Hoffnungen auf einen Anschlusstreffer wurden von Eichhorn mit seinem zweiten Treffer aber zunichtegemacht.

SpVgg Lauter -

SpVgg Rattelsdorf 0:5

"Was soll ich sagen? Das war kein gutes Spiel von uns", versuchte es Spielleiter Frank Helmschrott schonend für seine Elf auszudrücken: Mit 0:5 ging sie unter. Lediglich in den ersten 15 Minuten waren Ansätze des ausgerufenen Plans zu erkennen: Lauter attackierte frühzeitig und erspielte sich so zwei Chancen. Spätestens mit dem ersten Gegentreffer durch Markus Beiersdorfer war der Aufsteiger abgemeldet. Rattelsdorf erspielte sich reihenweise Hochkaräter, Lauter durfte sich glücklich schätzen, bis zur Pause nur drei weitere Tore gefangen zu haben: Markus Knippert (35., 37.) und Jeffry Stade (44.) trugen sich in die Torschützenliste ein. Auch aufgrund des Platzverweises für Marc Helmschrott noch vor dem Seitenwechsel schien sich im zweiten Abschnitt ein Debakel anzubahnen, doch einzig Simon Schmittwolf traf noch für Rattelsdorf. "Sie haben das Tempo herausgenommen, so konnten wir es noch erträglich gestalten", so Helmschrott.red