Mit 25:34 (10:19) zog die TSL beim ambitionierten Gastgeber den Kürzeren. Bis zum Abpfiff hat die durch verletzte und verhinderte Spieler dezimierte Mannschaft des Spielertrainer-Duos Rödel/John alles gegeben. Nur zwei einsetzbare Wechselspieler saßen bei der TSL auf der Bank. Cornelius John und Wolfgang Schulze spielten deshalb durch.

Einbruch vor der Pause

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In den ersten 20 Minuten hielt Lichtenfels gut gegen die Mannschaft von Trainer Elvedin Mustavic mit, die sehr guten und robusten Handball spielte. Nach dem 3:3 durch Philipp Mahler (7.) setzte sich Coburg leicht ab. Unverständlicherweise brachen die Korbstädter zehn Minuten vor der Pause völlig ein, so dass die TSC durch Pletl, Servatius und Kempf den Vorsprung auf 19:10 deutlich erhöhte.

TSL-Abwehr steht nicht

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Den zuletzt so gut funktionierenden Abwehr-Mittelblock der TSL vermissten die vielen mitgereisten Fans auch nach dem Seitenwechsel. Die Gastgeber zogen davon, obwohl TSL-Schlussmann Jonas Ottolinger gute Paraden zeigte. Lichtenfels kämpfte trotz des 13:24-Rückstands (39.) weiter. So setzten Wolfgang Schulze, Johannes Söllner und Lukas Mahler Akzente. Coburg verlor Johannes Kempf nach 40 Minuten mit der dritten Zeitstrafe, fuhr dennoch einen klaren Sieg ein, der allerdings etwas zu hoch ausfiel. Coburg: Rausch, Horcher - Kempf (5/2), Pletl (9/1), Baselt (1), Le Peillet (1), Balkan (4/1), Kessel (4, Heeb (1), Servatius (8), Eversmann, Finzel, Karl (1), Erl / TSL: Ottlinger, Eller - Ph. Rödel (1), M. Rödel (2), Schulze (9), Macheleid, L. Tremel (4), Mahler (1), Söllner (3), C. John (5/3), Will