Nach der Spielverlegung gegen Forchheim und einem spielfreien Wochenende liegt das letzte Punktspiel der Landesliga-Handballerinnen der SG Kunstadt-Weidhausen fast einen Monat zurück. Da die Konkurrenz in der Zwischenzeit im Einsatz war, findet sich die Mannschaft von Trainerin Christine Gahn auf einem Abstiegsplatz wieder. Um diesem zu entkommen, muss die SG am Sonntag (14 Uhr) in der Obermainhalle doppelt punkten.

Landesliga Nord, Frauen

SG Kunstadt-Weidhausen -

1. FC Nürnberg

Das Heimspiel ist aber auch deshalb so wichtig, weil Kunstadt-Weidhausen mit dem 1.FC Nürnberg auf einen direkten Konkurrenten trifft. Der "Club" liegt auf dem vorletzten Tabellenplatz und hat vier Zähler weniger auf dem Konto als die SG, die auf Rang 11 liegt. Für die Frauen vom Obermain besteht die Chance, sich den direkten Konkurrenten vom Leib zu halten. Gute Erfahrungen hatten die Aufsteigerinnen im Hinspiel gesammelt, als man den letztjährigen Bayernligisten in dessen Halle klar mit 28:22 schlug.

Beste Spielerin damals war die ehemalige Nürnbergerin Vanessa Staudt. Das Gesicht des FCN hat sich im Vergleich zur letzten Saison aber grundlegend geändert hat. Die jungen Spielerinnen von Trainerin Michaela Heckel versuchen, über hohes Tempo zum Torerfolg zu kommen, weshalb auf die SG-Abwehr auch läuferisch Schwerstarbeit wartet. Die fast einen Monat andauernde Pause der SG könnte sich in fehlender Spielpraxis bemerkbar machen, doch Trainerin Gahn hofft darauf, dass ihr Team die zuletzt drei hohen Auswärtsniederlagen aus den Köpfen verdrängt hat. "Wir können am Sonntag nur als Team gegen den FCN bestehen", sagte Gahn und hofft, dass ihre Mannschaft das für den Abstiegskampf nötige Selbstvertrauen versprüht.

"Zweite" will auf Rang 2

 Die Obermainhalle ist an diesem Wochenende auch Austragungsort für die zweite Mannschaft der SG. Am Sonntag (16 Uhr) gastiert der TV Ebersdorf bei der Landesliga-Reserve. Die SG will den Schwung vom Kantersieg beim TV Ebern mitnehmen.

Denn die Damen um Steffi Aust haben alle Chancen, auf den zweiten Platz der Bezirksliga zu klettern. Dafür ist ein Erfolg gegen den Dritten aus Ebersdorf aber eine wichtige Voraussetzung.