Der Abstieg aus der Handball-Landesliga steht für die Damen der SG Kunstadt/Weidhausen bereits fest. Nun muss das Tabellenschlusslicht am Samstag auch noch 260 Kilometer fahren, um beim Spitzenreiter TG Landshut anzutreten (18 Uhr). Es ist die längste Auswärtsfahrt der Saison. Doch das SG-Team um Trainerin Christine Gahn sieht das Spiel nicht als sinnlos an, sondern will Kampfgeist beweisen und die Partie dazu nutzen, an Fehlern zu arbeiten.


Landesliga, Frauen

TG Landshut -
SG Kunstadt/Weidhausen

Auch die Niederbayerinnen um Trainer Ralf Forster hatten für ihre Verhältnisse eine eher durchwachsene Rückrunde absolviert. Die TG wurde bereits im Vorfeld als großer Titelkandidat gehandelt, brachte sich aber zum Jahresbeginn mit fünf Niederlagen in Serie in die Bredouille. Mit zuletzt zwei Kantersiegen bewies sie aber eine eindeutig ansteigende Formkurve. So kommt dem Landshuter Primus ein Heimspiel gegen das Schlusslicht sicher gelegen, um die Siegesserie fortzusetzen.

Auswärts derart kopf- und kampflos wie zuletzt bei der herben 15:43-Pleite beim MTV Stadeln will sich die Gahn-Truppe am Samstagabend keinesfalls präsentieren. "So etwas will ich nicht noch einmal erleben!", forderte die Trainerin. Damit stehen die SG-Spielerinnen in der Pflicht, die Partie ehrenvoll und mit viel Kampfgeist hinter sich zu bringen - auch weil sie auf der 260 Kilometer langen Rückfahrt keine Trübsal blasen wollen.

Nicht nur der Abstieg der Landesliga-Damen, auch der der zweiten Damenmannschaft aus der Bezirksoberliga ist bereits besiegelt. Entsprechend gilt auch dort: Das Team will bis zum Schluss kämpfen und damit die Weichen für die kommende Saison stellen. Am Sonntag hat die Kunstadter Reserve im Heimspiel gegen den TSV Weitramsdorf (14 Uhr) die Möglichkeit, Charakter zu zeigen. Vorher beschließt noch die weibliche B-Jugend ihre Saison. Das Piesker-Team trifft um 10.30 Uhr in der heimischen Obermainhalle auf den SV Buckenhofen - und will sich mit einem Heimsieg in die spielfreie Zeit verabschieden.