Tüchtig Lehrgeld haben die U16-Faustball-Mädchen des TSV Staffelstein bei ihrer ersten Teilnahme an einer deutschen Meisterschaft gezahlt. In Großenaspe in Schleswig-Holstein belegten sie den vorletzten Platz der 24 teilnehmenden Mädchenteams. Die Staffelsteinerinnen hatten sich als Dritte der bayerischen Meisterschaft für die nationalen Titelkämpfe qualifiziert.


Strammes Programm

In der Vorrunde hatten die Staffelsteinerinnen fünf Matches über zwei Sätze zu bestreiten. Gegen den VfL Kellinghusen hatten die Oberfranken mit dem nassen Rasen noch Probleme und verloren den ersten Satz mit 9:11. Im zweiten hatten sie beim 2:11 keine Chance.
Gegen den FV Glauchau-Rothenbach starteten die TSV-Mädels elanvoll und holten sich den ersten Durchgang mit 11:9. Danach nahmen die Staffelsteinerinnen den Gegner dann zu leicht und verloren mit 4:11.


Zweites Remis im dritten Spiel

Gegen den Ohligser TV erhofften sich die sieben Staffelsteiner im dritten Spiel einen Sieg. Jule Ahles und Laura Hantke wehrten viele Bälle ab, sodass der TSV mit 11:9 den ersten Satz für sich entschied. Im zweiten Abschnitt schlichen sich Fehler ein, womit der Gegner noch zu einem Unentschieden kam.
Gegen den späteren drittplatzierten TV Jahn Schneverdingen gaben die Oberfranken nochmal alles. Mit klasse abgewehrten Bällen und super Aufschlägen von Pia Donath blieben sie immer dran. Am Ende hatte der Gegner aber knapp mit 12:10 die Nase vorn. Davon etwas demoralisiert ging Durchgang 2 mit 11:3 deutlich an den TV Jahn.


Pfungstadt mit besserem Ende

Trotz des langen Tages gaben die TSV-Mädchen im letzten Match gegen den TSV Pfungstadt noch einmal alles. Sie kämpften um jeden Ball und gaben sich mit keinem leichten Fehler zufrieden. Dennoch hatten die starken Hessinnen mit 11:8 und 11:5 das bessere Ende für sich.
Trotz zweier Unentschieden landeten die Staffelsteinerinnen auf dem letzten Gruppenplatz und spielten tags darauf nur um die Plätze 21 bis 24.


Großer Kampf gegen Gastgeber

Hier ging es dann zunächst gegen den Gastgeber Großenaspener SV. Vor vielen Zuschauern lieferten sich beide Kontrahenten ein spannendes Spiel. Maike Lemmink und Jule Donath holten viele Bälle heraus. Doch wieder mussten sich die Staffelsteinerinnen mit 9:11 geschlagen geben. Mit neuer Taktik und der eingewechselten Eva Liebl war auch der zweite Durchgang knapp. Die Gastgeber hatten aber mit 13:11 erneut dass bessere Ende für sich.


Erfolgserlebnis zum Abschluss

Damit ging es um den 23. Platz gegen den SV Kubschütz. Den ersten Satz gaben die Staffelsteinerinnen mit 11:9 ab. Mit einer super Vordermannschaft bestehend aus Paula Reißenweber, Pia und Jule Donath gaben auch Maike Lemmink und Laura Hantke noch einmal alles. Sie gewannen den zweiten Satz mit 11:8. Mit dem 11:7 im dritten beendeten die TSV-Mädels das Turnier mit einem Erfolgserlebnis und Platz 23. spo