Mit den 24:22 Punkten hat sich die Mannschaft von Trainer Udo Prediger von den Abstiegsrängen der Liga abgesetzt und kann am Samstag (18.30 Uhr) beim Tabellenzweiten SG Schwabach/Roth ohne Druck aufspielen, was aber nicht bedeutet, dass die SG-Frauen jetzt die Flügel hängen lassen wollen. Immerhin hat sich das Team mit dem Verteidigen des sechsten Tabellenplatzes intern ein neues Ziel gesetzt.
Außerdem stellen die Mittelfränkinnen einen sportlich hoch interessanten Gegner, an dem Kunstadt-Weidhausen sein eigenes Leistungsvermögen messen kann. Schwabach/Roth belegt den zweiten Platz, der zur Teilnahme an der Relegation um den Aufstieg in die Bayernliga berechtigt. Von diesem Platz sind die Spielerinnen von Wolfgang Scharnowell bei fünf Punkten Vorsprung zur HSG Mainfranken praktisch nicht mehr zu verdrängen. Und dennoch legte Schwabach eine eher enttäuschende Rückrunde hin, die den SGlerinnen die Meisterschaft kostete. Drei Niederlagen aus den letzten vier Spielen belegen dies, so dass sich die Frauen vom Obermain durchaus Chancen auf einen Auswärtserfolg ausrechnen dürfen - wenngleich man dazu die bekannte Auswärtsschwäche ablegen sollte.


"Zweite" kämpft um Ligaverbleib

Von sportlich deutlich größerem Interesse ist der Auftritt der zweiten Mannschaft der SG Kunstadt-Weidhausen am Sonntag (14 Uhr) in der Altenkunstadter Kordigasthalle. Denn hier kann die Mannschaft gegen den TSV Weitramsdorf das schaffen, was man ihr vor einigen Wochen eigentlich nicht mehr zugetraut hatte. Mit einem Sieg und einer zeitgleichen Niederlage des HSV Hochfranken würde die Prediger-Truppe den HSV in der Tabelle noch überholen und dann Platz 9 belegen, der auf jeden Fall den Verbleib in der Bezirksoberliga mit sich bringen würde. Eventuell würde auch der zehnte Platz zum Klassenerhalt reichen, doch darauf will sich die SG-Reserve nicht verlassen. Gegen Weitramsdorf wird man sich auf jeden Fall noch einmal steigern müssen. mts