Die Unterleiterbacher gastieren beim Tabellenführer der Fußball-Bezirksliga Oberfranken West, dem TSV Sonnefeld. Nach ihrem Befreiungsschlag mit dem Sieg in Marktzeuln will der TSV Ebensfeld im Heimspiel gegen Schlusslicht Ebern nachlegen. Seine Negativserie will der TSV Marktzeuln im Heimspiel gegen den Mitaufsteiger ASV Kleintettau beenden. Als Favorit geht die SpVgg Ebing ins Spiel gegen den SV Merkendorf.


TSV Marktzeuln - ASV Kleintettau

Nach sechs Niederlagen in Folge wollen die Marktzeulner am Sonntag mit Hilfe ihrer Fans diese schwarze Serie beenden. Mit dem Meister der Kreisliga Kronach gastiert im Rodach-Stadion ein Mitaufsteiger, der auch zunächst die Liga aufmischte und sich nunmehr ebenfalls im hinteren Tabellendrittel wiederfindet. Vergleicht man die Spielanlage und Spielstärke der beiden Teams, so ist jeder Spielausgang möglich. Auf Grund des Heimvorteils sollte den Kellner-Schützlingen letztlich der erhoffte Befreiungsschlag gelingen. Ein Sieg wäre so wichtig für die Moral der Truppe - und vielleicht haben die Zeulner auch einmal das Quäntchen Glück auf ihrer Seite. mas
TSV Marktzeuln: Grebner, Oppel - Riedel, F. Rauch, J. Rauch, St. Werner, Yesurajah, Bergmann, A.Werner, N. Christian, Endres-Backert, Kremer, D. Stark, Matuschek, Jahn, Backert, Kellner


TSV Sonnefeld - FSV Unterleiterbach

Ein sogenanntes "leichtes" Spiel steht den Leiterbachern beim Aufsteiger bevor. Denn der FSV geht hat beim Spitzenreiter nichts zu verlieren. Die Mannschaft von TSV-Spielertrainer Bastian Renk hat sich nach einem Drittel der Saison als Titelkandidat entpuppt. Die Sonnefelder spielen abgeklärt und zeigen sich mannschaftlich geschlossen. Auf ein Konterspiel der Hausherren, wie beim 3:1 in Oberhaid in Unterzahl dürfen die Gäste nicht hoffen. Denn die TSVler werden nach vorn marschieren. Bedingungsloser Einsatz und starkes Zweikampfverhalten ist Voraussetzung, dass der FSV dagegen halten kann. Unverwundbar aber ist der Neuling aber nicht. Seine beiden Niederlagen bezog er zu Hause.


TSV Ebensfeld - TV Ebern

Aufgrund ihrer klar ansteigenden Leistungskurve gehen die Ebensfelder morgen gegen den TV Ebern als Favoriten in ihr Heimspiel. Die Gäste stehen mit nur drei Punkten aus drei Unentschieden sieglos am Tabellenende. Ihre vielen Ausfällen können die Jungs von TVE-Spielertrainer Johannes Fischer einfach nicht kompensieren. Anders bei den Hausherren, denen ihr Coach nach dem hoch verdienten 4:1-Sieg in Marktzeuln die Fortsetzung des positiven Trends bescheinigte. In der Tat ist der TSV bei zwei Siegen und zwei Unentschieden aus den letzten Spielen auf dem aufsteigendem Ast, was auch der Rückkehr wichtiger Akteure geschuldet ist. Es gilt also morgen an die zuletzt gezeigten Leistungen anzuknüpfen. Gelingt dies, sind die Chancen auf die nächsten drei Punkte sehr hoch.


SpVgg Ebing - SV Merkendorf

Der Tabellenvierte bzw. -dritte der vergangenen Saison treffen in diesem interessanten Derby im Ebinger Seestadion aufeinander. Im Konzert der "Großen" spielen beide Mannschaften aber derzeit nicht mit. Doch die Hausherren sind auf dem besten Weg dahin, trennen sie doch nur drei Zähler von Platz 2. Unterstrichen haben die Dumpert-Schützlinge ihren Willen, auch diese Saison oben mitzuspielen, durch starke Leistungen, nicht nur zuletzt beim 5:2-Erfolg gegen die DJK Bamberg II. Dranbleiben heißt es deshalb für die SpVgg. "Wir spielen gegen einen guten Gegner, müssen also gut organisiert das Spiel angehen. Zudem sollten wir einfach das aktiv bessere Team sein. Wir wollen weiter nach vorn und das geht eben nur mit Siegen", weiß Coach Heiner Dumpert. Mit den Merkendorfern kommt ein Team, das seit sieben Spielen ungeschlagen ist, davon waren allerdings sechs Unentschieden. Ein Punkt bringt was, aber eben nicht so viel, um entscheidend nach oben zu kommen. "Unsere Situation ist gleich geblieben, wir sollten mal gewinnen, um nach oben zu kommen. Hierfür müssen wir gegen Ebing gut stehen und dürfen keine gefährlichen Standards zulassen. Das Mittelfeld schneller zu überbrücken, wäre förderlich für unser Spiel", kennt der Merkendorfer Trainer Ralf Schmitt das Erfolgsrezept. gefa