Nach ihrem 3:1-Heimerfolg gegen die Mannschaft aus Furth i.W. vor Wochenfrist bekam die Spielgemeinschaft Lichtenfels/Coburg beim Bayernliga-Tabellenzweiten TSV Eibelstadt mit 2:3 einen Dämpfer. Nach zwei missglückten Anfangssätzen kämpften sich die Lichtenfelser in die Begegnung, glichen aus, zogen aber am Ende mit 2:3 den Kürzeren. Bei einem Sieg hätten die SGler selbst auf Rang 2 klettern können, so bleiben sie mit einem Minuspunkt mehr hinter Eibelstadt und Eltmann II auf Rang 4.

Schwache Annahme zu Beginn

Bereits im ersten Satz offenbarten sich auf Seiten der Lichtenfelser einige Schwächen. Speziell eine ungewohnt schlechte Annahme führte regelmäßig dazu, dass entweder das eigene Spiel nicht aufgebaut werden konnte, oder dem Gegner leichtfertig Bälle geschenkt wurden, die dieser konsequent zu nutzen wussten. Auch Auszeiten von Spielertrainer André Dehler bei Spielständen von 1:6 und 6:13 fruchteten nicht, sodass der Satz letztlich deutlich mit 14:25 verloren ging. Der zweite Abschnitt zeigte ein unverändertes Bild. Die Annahme der Oberfranken, die studienbedingt unter einem erheblichen Trainingsrückstand litten, war zu instabil und ungenau. Besonders dem Libero Max Huber war es ein ums andere Mal nicht möglich, die Angaben des Gegners in gewohnter Manier zu entschärfen. Nicht zuletzt deswegen, holten sich die Eibelstadter auch diesen Durchgang klar mit 25:14.

Debakel drohte

Ein Debakel schien sich beim Stand von 8:2 im dritten Satz anzubahnen. Doch nach der Einwechslung des Diagonalangreifers Hannes Hofmann bewies das Team Moral und kämpfte sich zurück in die Begegnung. Mit einer stabileren Annahme verkürzten die SGler sukzessive und hatten beim 20:20 den Ausgleich geschafft. Im Anschluss belohnten sich die Gäste mit dem 26:24-Satzgewinn.

Aufschlagserie von Fabian Horn

Diese positive Stimmung konnte die SG mit in den vierten Abschnitt nehmen. Dank einer starken Aufschlagserie ihres Kapitäns Fabian Horn, einer nunmehr anständigen Ballannahme und einem verbessertem Blockspiel erzwang Lichtenfels deutlich mit 25:18 den Tie-Break. Mit zwei gewonnen Sätzen hatten sich die Oberfranken auch einen Punkt für die Tabelle erkämpft. Den zweiten für den Sieg wollte sich die Dehler-Truppe auch noch holen. Doch im Tie-Break lief bei den SGlern nichts mehr zusammen. Individuelle Fehler im Angriff und Abwehr führten dazu, dass man deutlich mit 5:15 unterlag. mhu


SG Lichtenfels/Coburg:

Burgis, A. Dehler, B. Dehler, Hofmann, A. Horn, F. Horn, Huber, Jacobitz, Willmer