An diesem Faschingswochenende sind nur zwei Partien in der Handball-Bezirksoberliga der Männer angesetzt. Die Lichtenfelswe müssen am Samstag auf eine Faschingsparty verzichten, denn am Sonntag (15 Uhr, Sportzentrum) steht mit dem Heimspiel gegen den TV Schönwald eine ernst zunehmende Angelegenheit auf dem Programm. Gegen den Träger der Roten Laterne aus Ostoberfranken ist ein Sieg für die TS Lichtenfels Pflicht, um sich etwas Richtung Mittelfeld zu orientieren.


Verschärfter Abstiegskampf

Mit ihrem derzeitigen achten Rang belegen die Korbstädter mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Abstiegsplatz. Mit drei bis vier Mannschaften, die nach Saisonschluss in die Bezirksliga gehen müssen, ist in dieser Bezirksoberliga-Runde zu rechnen. Gerade auch, da der HSV Hochfranken und HC Bamberg im Abstiegsstrudel der Landesliga stecken.
Die Lage für den aktuellen Gast aus Schönwald ist noch prekärer. Mit 3:21 Punkten hat der Aufsteiger nur noch geringe Chancen, die Liga zu halten. Welche der beiden Kontrahenten am Sonntag hält dem großen Druck am besten Stand? Es wird eine interessante Partie werden, in der das Nervenkostüm der Spieler eine entscheidende Rolle spielt.


Tagesform entscheidend

Freilich besitzt die TSL den Heimvorteil, den sie mit ihren Anhängern nutzen wollen. "Der Ausgang des Duells ist abhängig von der Tagesform", prognostiziert TSL-Trainer Nicholas Cudd. Er und sein Team lassen sich nicht von der Tabelle täuschen. "Schönwald hatte sehr enge Spiele und gegen Hallstadt und Hut/Ahorn jeweils nur mit einem Tor Differenz verloren", warnt Cudd und weiter: "Ich erwarte eine enge Partie".


Gäste mit vielen Jugendspielern

Der Großteil der Gästemannschaft besteht aus sehr jungen Spielern mit vielen A-Jugendlichen. Kaum ein Routinier findet sich darin. Ähnlich verhält es sich bei den Lichtenfelsern, die aber doch den einen oder anderen erfahrenen Spieler aufweisen. Pech nur, dass der TSL gerade zu diesem wichtigen Duell gleich mehrere Stammakteure fehlen und zwei weitere angeschlagen aufs Feld gehen. Trotzdem richten die Korbstädter den Blick nach vorn und sind fest entschlossen, keine Gastgeschenke zu verteilen.