Vom morgigen Sonntag bis Samstag, 20. Juli, sind mehr als 2000 Kilometer zu bewältigen, wobei Höhen von bis zu 4100 Meter erreicht werden. Zumindest für europäische Sportler bedeutet dies eine gewaltige Herausforderung und für die meisten auch völliges Neuland.

Höchster Punkt auf 4120 m

Am Donnerstag ging's los für sechs Sportler und zwei Betreuer. Über Frankfurt und Shanghai nach Xining. Das Rennen ist 2010 km lang, dazu kommen noch mehr als 1100 km Transfer. Fixpunkt ist dabei der See Qinghai, der im Süden von den Ausläufern des Himalaya begrenzt wird. Der niedrigste Punkt der Rundfahrt liegt auf 1104 m, der höchste auf 4120. Im Durchschnitt bewegen sich die Sportler auf einer Höhe von 2400 m.

Vorbereitung in den Alpen im Schnee

Eine Gruppe mit Grischa Janorschke bereitete sich eine Woche lang im italienischen Livigno auf dieses Extremrennen vor. Das 2700 m hoch gelegene Stilfser Joch erkletterten das Team bei winterlichen Bedingungen.
Neben Janorschke ist auch der China erfahrene Dirk Müller nach seinem Sturz vor drei Wochen in Polen wieder dabei. Dazu kommen noch Tobias Dohlus, Alex Schmitt und die jungen Rick Ampler und Max Walsleben. Sportlicher Leiter Eryk Serafin hat nicht nur jede Menge Radmaterial dabei, sondern auch Zusatzernährung für fast drei Wochen und die eindringliche ärztliche Empfehlung, wie man sich als Sportler in solch extremen Höhen zu verhalten hat.