Gleich zwei Spiele innerhalb von nur drei Tagen stehen für die Fußballer des FC Lichtenfels (12.) in der Landesliga Nordwest an. Die beiden Begegnungen am Samstag und Montag gegen die direkten Konkurrenten um die Nichtabstiegsplätze aus Kitzingen (10.) und Schwebenried/Schwemmelsbach (11.) sind richtungsweisend für die kommenden Wochen, zumal die Lichtenfelser am folgenden Wochenende spielfrei sind.
Den Auftakt macht der FC Lichtenfels am Samstag um 16 Uhr mit dem Heimspiel gegen den FV Kitzingen, ehe es am Montag um 15 Uhr bei der DJK Schwebenried/Schwemmelsbach ebenfalls um ganz wichtige Punkte im dicht gedrängten unteren Tabellenfeld geht.


Keine Chance zuletzt in Kahl

Einen Rückschlag musste der Aufsteiger vom Obermain am vergangenen Wochenende hinnehmen, als man beim 0:3 in Kahl keinerlei Aussicht auf die anvisierten drei Auswärtspunkte hatte. Letztlich fiel das Ergebnis gegen den keinesfalls übermächtig auftretenden Gastgeber um mindestens ein Tor zu hoch aus, da der FCL gerade im ersten Durchgang eine durchaus gefällige Leistung zeigte. "Leider haben wir uns in der zweiten Halbzeit den Schneid abkaufen lassen", erklärt FCL-Trainer Christian Goller das Zustandekommen der Niederlage und meint weiter: "Ohne ausreichende Aufwand werden wir in dieser Liga aber eben auch keinen Ertrag einholen."


Ertragreiches Wochenende?

Den größtmöglichen Ertrag erhofft man sich im FCL-Lager hingegen vom Doppelspieltag an diesem verlängerten Wochenende. Immerhin dürfte der Liganeuling mit beiden Gegnern auf Augenhöhe agieren. Bei der körperlichen Belastung sieht Christian Goller kein Problem: "Wir haben einen sehr breiten Kader." Neben dem zuletzt aufgrund einer Zahn-OP fehlenden Niklas werden auch die beiden Urlauber Florian Goller und Daniel Schardt in den Kader zurückkehren. Für längere Zeit verzichten muss man allerdings auf Stammtorwart Hannes Köster, der sich in Kahl eine Schultereckgelenkssprengung zugezogen hat.
"Wir haben uns für die beiden Spiele vier Punkte vorgenommen", gibt Goller vor dem Doppelspieltag ein realistisches Ziel aus. Gerade am Samstag im Heimspiel gegen den FV Kitzingen sollte ein Sieg drin sein. Aber aufgepasst, der FV holte aus den letzten drei Partien sieben Punkte und entthronte dabei sogar Spitzenreiter TSV Unterpleichfeld mit einem 3:1-Heimsieg.


Schwankende DJK-Leistung

Nicht minder gefährlich ist dann am Montag der Lichtenfelser Gastgeber, die DJK Schwebenried/Schwemmelsbach. Der letztjährige Aufsteiger fährt derzeit leistungsmäßig Achterbahn. Nach einem tollen Saisonauftakt mit drei Spielen ohne Niederlage holte die DJK aus den letzten sieben Spiele nur sieben Punkte und rutschte somit in die untere Tabellenregion ab. "Ich muss gestehen, dass wir beide Teams nicht kennen und uns bei Dritten über die Gegner informieren müssen", sagt Goller, hat aber eine genaue Vorstellung vom Auftreten seiner eigenen Elf: "Fakt ist, alle drei Mannschaften spielen auf Augenhöhe und somit wird derjenige gewinnen, der am ehesten an seine Topform herankommt."
FC Lichtenfels: Rossbach, Sünkel; F. Goller, Graf, Hellmuth, Aumüller, Henkel, Schardt, Mex, L. Dietz, Hempfling, Hönninger, Scholz, Jankowiak, Zollnhofer, Oppel, Mahr, Wige, S. Fischer, N. Lulei